Testphase und erste Erfahrungen mit der Sony Alpha 7 III

Wie sollte es auch anders sein, die Kamera macht noch immer nicht die Bilder allein. Und nein die Bilder werden auch nicht besser, scheint wohl doch an dem hinter der Kamera zu liegen.

Jo nun aber Schluss mit den Weisheiten zum besser fotografieren. Nachdem ich nun die Kamera konfiguriert hatte, sollte der erste Praxistest zeigen ob die Herangehensweise ähnlich zur Canon ist und ob die Einstellungen die ich mir ausgesucht habe zielführend sind. Also raus in die Natur und schnell mal einen Termin mit Sandra gemacht. Und ja, der EYE AF ist schon toll in Verbindung mit der Fokusabdeckung. Ich selber muss mich erst dran gewöhnen, dass ich nun gleich den Bildausschnitt setzen kann, da der Augenfokus allein sein Ziel findet. Auch finde ich die Bilder auf dem Display nicht so knackig, evtl. ein wenig weicher. Auch die Farben wirken nicht wie bei Canon. (erster Eindruck) Aber im RAW Converter schaut es dann schon wieder anders aus, hier ist deutlich mehr Potenzial zur Änderung. Und ja, die Akkulaufzeit wurde bei Sony verbessert ist aber noch immer nicht auf dem Stand der Canon- Modelle. Aber das sind keine wirklichen Probleme oder gar Ausschlusskriterien. Auch die Tatsache nur die 7 III also ohne R genommen zu haben, stellt kein Problem dar. Der bessere Autofokus (kommt aus der A9) und der günstigere Preis sind sicher schon mal zwei Argumente für die 7 III. Natürlich wurden die Bilder wieder mit Offenblende f1.4 gemacht.

Das Sigma Art 50/85mm f1.4 ist mit dem Sigma- Adapter MC-11 echt eine gute Wahl. Habe auch mal die 10Bilder/Sekunde in der Bewegung ausprobiert und bin schon überrascht, dass der Augenfokus voll drauf bleibt.

Was mir gegenwärtig noch fehlt, ist ein Displayschutz und eine Handschlaufe, da habe ich mich an der Canon so sehr dran gewöhnt. Aber auch das ist in Arbeit und wird in den nächsten Tagen fertiggestellt sein. Als TTL-Blitz habe ich schon den Godox TT685S Speedlite ins Auge gefasst, mal schauen. Ein Nachteil der bei einem Systemwechsel immer einhergeht, es gibt viele Zusatzteile die nicht mehr kompatibel sind. Nun da werde ich noch einige Teile bei Ebay einstellen müssen, wobei das Testen durchaus sinnvoll sein kann. So ist mir aufgefallen, dass die Yongnuo Funkauslöser RF-602RX mit dem RF-600TX durchaus an der Sony funktionieren. (nur manueller Modus)

Einstellen und Testen der Sony Alpha 7 III

Der Umstieg ist vollzogen und mit ihm die Umgestaltung und Handhabung des Kameraequipments. Die ersten Tage habe ich damit verbracht das Menü der Alpha 7 III ein wenig zu verstehen und für meine persönlichen Zwecke anzupassen. In diesem Punkt ist mir aufgefallen, dass deutlich mehr Funktionen personalisiert werden können, als ich es von Canon kannte. Die schnelle Erreichbarkeit einzelner Funktionen lag dabei natürlich an erster Stelle. So habe ich mich dafür entschieden die C1 Taste mit der „Focus Einstellung“ zu belegen. Die C2 Taste wurde mit dem „Weißabgleich“ belegt, da ich auch diesen immer wieder benötige. Die C3 Taste war ein kleines Luxusproblem, wusste ich doch nicht so genau, welche Funktion ich ihr zuschreibe. Letztendlich habe ich mich für die „APS-C S35/Vollbild Auswahl“ entschieden.

Hier habe ich lange überlegt, ob ich diese Funktion benötige, aber der Crop Faktor (1,5) kann natürlich gegebenenfalls schon interessant sein. Ich habe zwar nicht vor alte EF Objektive zu nutzen, was möglich wäre, aber der Crop Faktor hat natürlich dann Vorteile wenn man die Brennweite erweitern muss. Wenn die Kamera im Videomodus des APS-C/Super 35mm Modus sich befindet, zeichnet sie ein 5K Videobild auf, welches auf 4K heruntergerechnet wird. Dies erhöht die Bildqualität. Ohne APS-C/Super 35mm Modus wird hingegen direkt in 4K aufgezeichnet und überschüssige Pixel verworfen. Wann genau ich das benötige, kann ich noch nicht sagen. Die C4 Taste habe ich der „Monitorhelligkeit“ gewidmet. Eine Funktion die für mich sehr wichtig ist, wenn ich im Studio mit Blitzlicht arbeiten möchte. Bei einer 1/200s und einer Blende f 6.5 kann ich im Sucher nicht s mehr sehen, da dieser dunkel ist. Beim Fokussieren geht das Licht was durch den Sensor fällt kurz an und schon ist es wieder dunkel. Dies zu lösen, hat die Alpha die Funktion „Anzeige Live-View“ die standartmäßig eingeschaltet ist.

Durch die Taste komme ich nun schnell an die Einstellung und kann diese ausschalten und siehe da der Sucher das Display ist wieder hell und alles ist zu erkennen. Ansonsten gibt es noch den AEL Button den ich mit dem „Augenfocus ein/aus“ belegt habe. Leider ist seit dem Softwareupdate diese Funktion automatisch beim Fokussieren aktiv, sodass sicher noch eine andere Funktion dort eingestellt werden kann. Auf den AF-On Button habe ich den „Back-button Fokus“ gelegt. Aber warum das, nun einfach erklärt, mit dem „Back Button Focus“ würdest du einmal die Schärfeebene festlegen und musst dann nur noch vorne abdrücken. Nun könnte man denken, mehr Einstellmöglichkeiten gibt es nicht. Ja ne, es gibt noch mehr und es überfordert auch zum Anfang. Der Joystick kann auch mit einem Befehl eingerichtet werden. Hier habe ich mich für „Fokus Standard“ entschieden um gegebenenfalls wieder auf normal umzustellen. Auch das Steuerrad hat Funktionen, die ich geändert habe. So hat die Mitteltaste den „Messmodus“. Am Steuerrad drehen ist nun bei mir die „ISO Einstellung“, sehr praktisch. Steuerrad links drücken ist nun der „Bildfolgemodus“ sowie Steuerrad rechts die „Farbprofile“ nun zu finden sind. Das Steuerrad unten ist nun der „Zoom“ sicher auch häufig zu gebrauchen. Wer nun glaubt, dass wäre es, nein es geht noch mehr und das verwirrt doch etwas zum Anfang. Das „Mein Menu“ kannte ich auch schon aus der Canon, aber auch hier geht wieder mehr, also mehr Einstellungen sind möglich. Sich hier wieder auf Personalisierung zu stürzen ist enorm wichtig. Ob danach noch ein Fremder mit der Kamera arbeiten kann, ich bin nicht sicher. Nun im „Mein Menu“ habe ich dann die folgenden Funktionen zusammengefasst.

Seite 1: Formatieren, Mittel AF-Verriegelung, Bildkontrolle, Reinigungsmodus, Anzeige Live-View,

Seite 2: geräuschlose Aufnahme, Signaltöne, Monitor Einstellungen, Gesichtsprio bei Menschen, Gitterlinien.

Jo schon eine Menge an Einstellmöglichkeiten sind hier gegeben. Ob dies nun zwingend erforderlich ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil habe mich so in einer größeren Vielfalt mit der Kamera und deren Einstellungen auseinandersetzen müssen, was sicher hilfreich war. Nun bleibt alles zu testen und Erfahrungen zu sammeln.

Canon EOS 5D Mark III zu Sony Alpha 7 III

Es ist so weit, ich werde den Wechsel vollziehen. In den letzten Monaten habe ich mich viel mit dem Thema um eine neue andere Kamera beschäftigt. Nicht immer wurden meine Wünsche und Vorstellungen erfüllt, zumindest nicht von Canon. Wer lange so ein Modell und Vorgängermodelle genutzt hat, ist schon etwas mehr verbunden mit der Marke. Aber alle Neuerungen zur Zukunft, also den spiegellosen Kameras konnten bisher von Canon nicht erfüllt werden. Die EOS M5 ein Modell was überhaupt nicht punkten konnte, zu wenig an Innovation, einfach nur mal eben schnell auf den Markt. Die EOS M6 schon deutlich besser, aber immer noch kein großer Wurf wenn man mal zum Sony Lager herüberschaut. Was ich damit sagen will, dass Testsieger andere sind, selbst Panasonic ist an Canon vorbei, nicht nur Nikon wie in alten Tagen. Selbst Fuji hat deutlich aufgeholt, was schon beeindruckend ist. Die EOS R ist wenn überhaupt eine gute Alternative, wenn gleich doch wieder so vieles fehlt, immer im Vergleich zu Sony. Was also machen, war immer die spannende Frage. Aber was auch immer ich mir vorstellte, es sollte für die Zukunft eine spiegellose Kamera sein. Und genau hier beginnt das Dilemma, denn alle diese Kameras müssen mit einem Bajonettadapter die alten Objektive adaptieren. Genau diese Tatsache hat mir gezeigt, dass ich also selbst bei Canon meine guten alten Objektive adaptieren muss. Nun dann kann ich auch eine Sony nehmen, dort muss ich auch adaptieren. Also habe ich das Flaggschiff die Alpha 7RIII heute schon abgelöst von der Alpha 7R IV, mal ausgeliehen und die alten Canon/Sigma Art Objektive adaptiert. Und ja diese Objektive können an der Sony benutzt werden, auch wenn sie natürlich nicht so schnell und leistungsstark sind wie die neuen G-Masterobjektive von Sony. Aber was mir ebenfalls aufgefallen ist, diese 42mp an der RIII sind für meine Fälle deutlich zu viel des guten. Wir haben mit den Sigma 85mm f1.4 bei Offenblende Testbilder gemacht und waren überrascht, wie scharf die Kamera mit diesem Objektiv bei dieser Blende fotografiert. Für meine Modelfotografie ist das deutlich zu viel des Guten. Also erst einmal ein wenig Ernüchterung die sich aber schnell einstellte, da es ja Alternativen gibt.. Wieder also die Berichte im Netz gelesen und verglichen was die Stars der Szene so schreiben. Letztendlich bin ich dann auf die Alpha 7III gekommen und habe diese bestellt. Die nächsten Wochen werden zeigen wie gut ich mit ihr zurechtkomme und wann meine alte 5d Mark III in Rente kann. Ich bin gespannt und zugleich auch froh nun eine Entscheidung getroffen zu haben, die hoffentlich bis zur neuen Alpha 7 IV anhalten wird. (oder doch länger)

Weefine Smart Focus 6000 und WeeFine Optical Collector M52

Heute geht es um diese Kombi und die Erfahrungen besonders zum Thema Snootfotografie die ich ausgiebig im Sulawesi-Urlaub machen konnte. Wir waren auf Bank und Lembeh, sodass diese Kombi so richtig zeigen musste, was so geht und was eben nicht. Zurück aus dem Tauchurlaub fällt das Ergebnis dazu noch ernüchternd aus. Ja diese Kombi wird für die Snootfotografie funktionieren. Bisher hatte ich die Lampenkombi auf der Kamera direkt montiert. dies werde ich ändern und die Lampe deutlich weiter nach vorn bringen um dichter ans Objekt welches fotografiert wird zu bringen. Meine bisherige Entfernung war zu weit entfernt. Aber blitzen funktioniert mit der entsprechenden Übung gut. Bei Nachttauchgang konnte ich auch sehen, was möglich sein wird. ISO 200 f16 1/160s

Auch mal Filmen?

Nun bin ich schon viele Jahre mit der Kamera unterwegs und dies nicht nur zu Land, nein auch im Wasser. Dabei war auch häufig die GoPro mit der ich kleinere Filme erstellt habe mit dabei. Nun wollte ich mal etwas weiter gehen und die so beeindruckenden Makro-Unterwasseraufnahmen nicht nur im Bild, sondern auch auf Film aufzeichnen. Den Anstoß dazu bekam ich, als ich ein Video aufgezeichnet mit meiner OMD EM5 Mark II gesehen hatte. Da ich die Kamera an Land schon mal für eine kurze Videosequenz genutzt hatte, war mir die Qualität der Full HD Aufnahme mit 1920×1080 bekannt. Auch der neue Stabilisator in der Kamera kann durchaus überzeugen, egal ob Bild oder Film. Für die aber angedachten Aufnahmen, musste etwas mehr an Stabilität erreicht werden. Mein Gedanke war, die Kamera nicht unnötig immer wieder zu demontieren um mal Fotos und dann wieder Videos zu machen. Daher habe ich mir eine neue Montageplatte besorgt von der Firma Aditech und zwar das Modell „Mangrove MS-150B mit den „Mangrove A-BJ-I/4-57“ Füßen dran. Durch diese Kombination kann ich die Kamera nun im Boden abstellen und in Ruhe für den Makrofilm fokussieren und aufnehmen. Bleibt also noch abzuwarten, welche Einstellung im Videomodus nun geeignet ist für die Unterwasseraufnahme. Fürs Erste habe ich mich für den All-I / 77mbps mit 30p entschieden.

Zurück aus Sulawesi muss ich für mich feststellen. dass Filmen ist im Machtbereich nicht ganz so einfach. Die Lichtquellen spielen eine große Rolle und ich bin noch immer am probieren, was nun genau die besten Einstellungen für mich sind. ein erstes Ergebnis gibt es aber schon. https://youtu.be/vHfZA3UjEyQ

Synology DiskStation DS218+

Die Datensicherung und notfalls Rettung sind immer wichtig, will man seine Daten langfristig behalten. Da der heutige Speicherplatz nicht mehr so kostspielig ist, kommen immer wieder externe Medien zum Einsatz. Auch ich habe bisher meine Rohdaten auf externen Datenträgern gesichert. Dank USB 3.0 geht dies heute auch recht fix, wenn die Datenmengen sich im moderaten Bereich befinden. Aber heutzutage gibt es noch viel mehr Anwendungen die nicht nur gesichert, sondern auch ggf. bereitgestellt werden. Dazu zählen Videos, Bilder usw. die man auf andere Geräte oder von anderen räumlich getrennten Bereichen aufrufen, zeigen oder darstellen möchte. Hierfür gibt es schon länger die sogenannten NAS Systeme die im Netzwerk eingebunden und entsprechend der Anwendung eingerichtet werden. Auch ich habe mich nun für ein solches System entschieden und habe da gleich mehrere Gründe dies nun umzusetzen. Meine Wahl viel nach langer intensiver Information im Netz, auf die Synology Disk Station. In meinem Fall die Serie DS218+ mit zwei HDD Einsteckplätzen. Diese DiskStation ist von sich her schon fast ein eigenständiger PC, lauft in ihr doch ein 64-Bit-Quad-Core Prozessor. (Realtek RTD 1296 Prozessor 4x 1,4 GHz) Die Höchstgeschwindigkeitsübertragung von 10-Bit-4K-H.265 Videokodierung sind nur einige der mir wichtigen Parameter. Das 112MB/s Lesen und 112MB/s Schreiben sind eher nicht außergewöhnlich. Original gehören zur DiskStation 2GB DDR 4-RAM, die ich auf 10GB aufgerüstet habe. (entsprechender Steckplatz ist offen und gut zu erreichen) Die Datenfreigaben sind für alle Systeme gegeben und so läuft diese DiskStation auf Windows, Mac und Linux. Die Funktionen, Cloud, Media Server (DLNA), Download, FTP, VPN, Surveillance und der Fernzugriff wären mögliche Optionen. Das Gerät selber ist nicht sehr groß mit den Maßen: 108x233x165mm. In den nächsten Tagen, werde ich die DiskStation mit 2x 6TB Seagate IronWolf NAS HDD bestücken und meine Daten entsprechend verschieben und nach festgelegtem Plan spiegeln, um immer sicher zu sein. Ich habe alle Informationen und Tipps hier gefunden, evtl. hilft es euch ja auch …. https://www.youtube.com/user/iDomiX/videos

WeeFine Optical Collector M52

Dieser Collector sollte mich in die Lage versetzen einen Punktstrahler oder Macro Snoot aus meiner Smart Focus 6000 Lampe zu machen. Der Collector ist nicht besonders groß 61 x 61 x 101 mm und dennoch sind seine bisherigen Ergebnisse nicht schlecht. Die Kombi kann mich im Punkto Snootfotografie deutlich nach vorn bringen. Durch das Fokuslicht sieht man schon vorher, wie das Bild am Ende aussehen könnte. Sicher bedarf es ein wenig Übung, aber die Technik scheint kompatibler zu sein. In Verbindung mit der Weefine Clamp und dem Weefine Holder kann man den Collector auch immer dabei haben, was die Flexibilität im Unterwassereinsatz deutlich erhöht.

WeeFine Smart Focus 6000

Warum schon wieder ein neues Focuslicht? So oder ähnlich könnte die Frage sein, gibt es doch schon in meinem Besitz ein schönes Einstelllicht/Lampe. Aber bei dieser Lampe kommen zusätzliche Funktionen hinzu, die meine Fotografie besonders im Unterwassereinsatz deutlich erweitern können. Diese Lampe kann nicht nur normal weiß leuchten, nein auch Rot+ Blaulicht sind möglich. Nun Blaulicht kann meine ältere Lampe nicht, ist aber auch nicht der ausschlaggebende Faktor gewesen. Diese Lampe kann „BLITZEN“, ja genau sie kann auch mit einer Blitzleistung von 8000 Lumen aufwarten. Diese Möglichkeit eröffnet neue Perspektiven, wollte ich doch schon immer mal in die Snootfotografie/Szene einsteigen. Mit dieser Lampe wäre das deutlich einfacher, als mit den Zusatzteilen für einen Unterwasserblitz, in meinem Fall einem Sea&Sea YS-D1, hoffe ich zumindest. Die Lampe von Weefine hat die Abmaße von 80x200x278mm bei 352gramm. Mit dem Weefine Optical Collector M52 sollte der passende Vorsatz zur Snootfotografie gefunden sein. Bin gespannt, ob das getestete am Land, auch unter Wasser so funktioniert.

Nauticam NA-EM5II

Mit großer Freude habe ich nun auch gezwungener Weise (Insider) umgestellt auf ein neues Gehäuse dem NA-EM5. Auch schon mein Vorgänger das NA-EM10 fand ich sehr gelungen. Aber im neuen Gehäuse sind nun doch wieder einige sehr wichtige und gut gelöste Neuerungen die sicher sehr viel Spaß machen werden. Das Gehäuse selber wiegt gute 1,3kg und ist mit 100m Tiefe angegeben. Die Abmessungen sind wie in dieser Klasse der spiegellosen Kameras recht klein 191mm x 166mm x 102mm. Das aus Flugzeugaluminium gefertigte Unterwassergehäuse ist sehr wertig verarbeitet und stellt auch eine besondere Klasse bei der Unterwassergehäusen dar. Die Ergonomie der Tasten und Wählscheiben ist leicht und gut zu erreichen. Die wichtigen Tasten Fn1 und Fn2 sind ebenso leicht zu erreichen und können mit einer Vielzahl an Funktionen belegt werden. Alle Funktionen des neuen NA-EM5 sind auf die gleichen genauen Toleranzen ausgelegt wie die inzwischen bekannten DSLR-Gehäuse von Nauticam. Das Micro four thirds System unterstützt eine große Auswahl an hochwertigen Objektiven von Olympus und Panasonic (in Zusammenarbeit mit Leica), und Objektive von Drittanbietern von Sigma erscheinen ab demnächst. Es gibt mehrere Objektive, die unter Wasser extrem gute Leistungen erbringen (und das zu einem vernünftigen Preis!). Ich selber nutze das Panasonic Lumix G Fisheye 8mm / F3.5 für die Weitwinkelfotografie. Dieses 180º-Fisheye-Objektiv fokussiert nah und ist gestochen scharf. In Kombination mit einem kleinen Port gibt es keine bessere CFWA-Option (Close Focus Wide Angle).

Das Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 1: 2,8 / 60-mm ist meine erste Wahl wenn es um Makrofotografie geht.  Dies ist ein ideales Makroobjektiv für das Micro four thirds System. Durch Hinzufügen der Nauticam CMC wird es zu einem Supermakromonster. Diese Kombination konnte ich schon am Vorgängermodel testen und bin total zufrieden damit. Auch der nun leicht modifizierte Auslöser erscheint mir sehr praktisch, wenngleich ich diesen bisher noch nicht testen konnte. Auch das Vakuumventil wurde überarbeitet und kann nicht mehr zum Worst Case führen. Bisher wurde ein Ventil aufgedreht um den Druck aus dem Gehäuse zu bekommen. Hat man nun vergessen diesen wieder fest zu drehen und keine Vakuum aufgebracht, ist das Gehäuse abgesoffen. (habe ich leider vollbracht) Dies scheint nun nicht mehr möglich, da ein Ventil auf Druck die Luft entweichen lässt. Damit sollte ein solcher Fehler nicht mehr vorkommen können. Nun warte ich auf den Startschuss im September, geht es doch Sulawesi, Inselhopping zwischen Banka und Lembeh.

Rollei City Traveler Stativ Titan

Ein Stativ, nicht immer gebraucht und dennoch manchmal so wichtig. So brauche ich meist im Urlaub mal ein Stativ für meine Langzeitbelichtung. Das dicke Manfrotto was ich da zu Hause habe ist also für Reisen (Flugreisen) total unbrauchbar, da viel zu schwer. Daher hatte ich bisher immer ein kleines nicht wirklich haltbares Stativ wie das GorillaPod dabei. Leider ist dies nicht immer so geeignet und so entstand der Wunsch nacheinem neuen leichten Reisestativ. Auch in diesem Jahr gab es zum Black Friday wieder jede Menge schöner Angebote. So auch von der Firma Rollei die das City Traveler Stativ Titan angeboten hat. Nicht lange überlegt habe ich das Stativ bestellt und bin von der Größe (Packmaß = 38cm) und dem Gewicht (799g) schon mal sehr begeistert. Im Lieferumfang ist auch der Kugelkopf mit einer Arca-Swiss kompatiblen Platte, was sehr angenehm ist. Das Dreibeinstativ lässt sich prima aufstellen und ist für meine OMD (MFT) total ausreichend. Der erste Testaufbau verlief tadellos, sodass einer Reiseanwendung nichts im Wege steht. Der nächste Urlaub auf Negros wird zeigen, ob das Stativ halten kann, was es verspricht.