Nauticam Kameraschiene

Bei jeder Unterwasserkamera braucht das Gehäuse eine Kameraschiene, auf der das Unterwassergehäuse montiert wird. Diese Kameraschiene kann dann mit dem entsprechenden Blitz/Lichtarmen ausgestattet werden. In meinem Fall habe ich mich zum Original von Nauticam mit Doppelarm entschieden. Das Blitzgestänge incl. der Befestigungsklammern sind von der Firma H2o. Hauptmerkmal dieser Kameraschiene sind die zwei ¼ Zoll Stativschrauben mit Handgriff links/rechts. Die Schiene und die Handgriffe sind aus Aluminium schwarz eloxiert. Um den Handgriff ist ein ergonomisch geformter Gummi, der eine angenehme Handhabung garantieren soll. Die Kameraschiene ist 20cm breit und der Handgriff 12cm hoch. Das Armset ist so ausgelegt, dass es optimal eingestellt werden kann für den Weitwinkel und Makrobereich. Das Armset besteht aus Carbon und ist in zwei Elemente, 16cm und 20cm aufgeteilt. Die Verbindung bzw. den Anschluss gewährleisten H2o Tools Klammern.

  • Nauticam Schiene mit Handgriff inkl. zwei Stativschrauben
  • Nauticam Handgriff
  • 2 x Carbon Arm 16cm
  • 2 x Carbon Arm 20cm
  • 2 x Kugelanschluss für den Handgriff
  • 2 x YS-BJ Anschluss für den Blitz
  • 6 x H2o-Tools KlammerKameraschiene_02Kameraschiene_03Kameraschiene_04Kameraschiene_05

Sea&Sea YS-D1

Manchmal kommt es anders als gedacht, so oder ähnlich könnte ich meine Entscheidung zur Blitzauswahl für die Unterwasserfotografie nennen.

Für meine neue Kombination aus OMD E-M10 und dem Nauticamgehäuse, (siehe vorherigen Artikel) hatte ich ursprünglich die Inon Blitze der Serie D-2000 ins Auge gefasst.BlitzeWarum aber habe ich mich nun für die Sea&Sea Blitzreihe entschieden? Nun zum einen war die Leitzahl in diesem Fall Sea&Sea 32 zu Inon 20 ausschlaggebend. Das allein sollte aber zum Schluss nicht der einzige Grund bleiben. Die Sea&Sea Blitze können nicht nur über Lichtleiterkabel ausgelöst werden. Eine Funktion, die ich gegenwärtig noch nicht benötige, aber die Möglichkeit besteht, diesen Blitz auch elektronisch, also per 100% TTL anzusteuern. Alle anderen Werte sind fast gleich oder ähnlich. Auch das Gewicht zeigt keine deutlichen Unterschiede. Der Sea&Sea Blitz bringt 650g ohne Batterie und der Inon D-2000 dann 544g auf die Waage. Beide Blitzarten sind für die Makro wie auch für die Weitwinkelfotografie geeignet. Auch Preislich unterscheiden sich beide Modelle nicht sehr. Zum Glück kenne ich mich schon ein wenig mit Sea&Sea aus, hatte ich doch in meiner vorherigen Konfiguration auch einen Blitz dieser Firme, den YS-60 im Einsatz. Bis auf Größe, Gewicht und Feineinstellung ist vieles wie immer. Dennoch heißt es nun, üben, üben, üben, bis alles so funktioniert wie es soll. Die manuelle Einstellung ist bei der Unterwasserfotografie das Wichtigste und auch schwierigste.

  • Leitzahl (ISO 100/Land)
    • 32 ohne Diffusor
    • 24 mit 100° Diffusor
    • 20 mit 120° Diffusor
  • Abstrahlwinkel:
    • 80° x 80° (ohne Diffusor)
    • 100° x 100° (Diffusor 100)
    • 120° x 120° (Diffusor 120)
  • Batterien: 4xAA: 6V Ni-MH: 4.8V
  • Anzahl der Blitze: 150 – 200
  • Blitzfolgezeit: zwischen 1,9 sek. – 2,8 sek
  • Max. Einsatztiefe 100 m
  • Farbtemperatur: 5600K
  • Farbtemperatur mit Diffusor: 5250K
  • Abmessungen (BxHxT) 87x135x111 mm
  • Gewicht: 650g (ohne Batterien)
  • Unterwasser Gewicht: 0,5 g / (mit Batterien)
  • Belichtungssteuerung: DS-TTL II, Slave TTL
  • Lichtstärke-Regler (GN): 1 / 1,4 / 2 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8/11/16/22/32 (11 Stufen)
  • Vor-Blitzsteuerung
  • Slave-Funktion
  • automatische Abschaltfunktion
  • Sync Kabel: 5-pin Sync Kabel (N), Fiber-Optisches Kable (L-Typ)
  • Überdruckventil
  • FokuslichtSea_Sea_3Sea_Sea_4Sea_Sea_5Sea_Sea_5Sea_Sea_6

Olympus M.Zuiko Digital ED 12 mm f2.0

Ein attraktives, hochwertiges, schlankes Metallgehäuse hat Olympus diesem Objektiv gegönnt. Mit seinen 12mm (24mm Kleinbildformat) ist es das ideale Objektiv für Weitwinkelaufnahmen. Ebenfalls kann sich das Objektiv bei Situationen mit schwachem Licht durch seine Lichtstärke von f2.0 sehen lassen. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, selbst Schnappschüsse gelingen spielend. Es verfügt über einen Schnappschuss-Fokusmechanismus, der einfach durch Zurückziehen des Fokusrings aktiviert wird, mit Entfernungs- und Tiefenschärfe-Anzeigen, die dem Anwender das Fokussieren ermöglichen, ohne dass dieser auf das Display der Kamera sehen muss. Gegenüber vielen anderen Objektiven ist hier die exzellente Fertigung und Abbildungsleistung ganz weit vorn. Bei einem Gewicht von gerade einmal 130 Gramm, einem max. Durchmesser von 56 mm und einer Gesamtlänge von nur 43 mm ermöglicht das Objektiv hervorragende Klarheit, Kontraste, Schärfe gesamten Bildbereich. Selber konnte ich mich von den vielen positiven Eigenschaften überzeugen. Ich glaube dieses Objektiv wird noch viel Spaß machen …Olympus_12_02

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PT4Pano

Seit geraumer Zeit besitze ich nun eine OMD. Der Wunsch mit dieser Kamera und einem Fisheye oder Weitwinkelobjektiv entsprechende Panoramen zu erstellen stellte sich schnell ein. Nun habe ich ja noch meinen Nodal Ninja II für die DSLR im Sortiment. Auch hier kann ich natürlich die OMD entsprechend anbringen und mit dem Objektiv einstellen. Das alles wäre möglich und dennoch habe ich mich für ein anderes, neues System entschieden. Der Grund ist einfach erklärt, es geht um Größe und Gewicht. Dieser kleine PT4Pano/Kiss ist für Systemkameras optimiert und ohne große Einstellungen (finden des Nodalpunktes) einsatzbereit. Auf meinem Kiss sind zwei Bohrungen für das Panansonic 8mm Fisheye und das Olympus 9-18mm. Somit kompakt und klein, alles, was mir also wichtig war. Die ersten Tests verliefen gut, wenn auch nicht zu 100% zufriedenstellend. Warum nicht zufriedenstellend, nun ich habe den Rotator von PT4Pano eingespart und durch eine Panoramaplatte/Drehteller von Feisol  PB90 ersetzt. Hier ist beim Fisheye das Drehrad im Wege. (zu großer Bildausschnitt) Also musste noch ein Adapter dazwischen geklemmt werden, um das Problem zu lösen. Das zweite große Thema ist die geeignete Software um 360° Panoramen zu erstellen. PTGui ist da sicher einer der Platzhirsch, aber nicht ganz billig. Also ist gegenwärtig Hugin das Mittel der Wahl. Durch die Erfahrungen mit der Testsoftware von PTGui, bin ich noch immer am Hadern, ab ich evtl. das Programm kaufe oder nicht. Es gibt ja eine Pro und Normalversion. Diese unterscheiden sich dann aber doch bei wesentlichen Dingen so stark, dass es wenn, schon eine Pro Version sein muss. Aber ich werde noch eine Weile üben und viele Panoramen erstellen und danach dann hoffentlich die für mich Eier legende Wollmilchsau finden. Anbei einige Ergebnisse der letzten Testreihe …..

PS.: Habe mich dann doch zum Kauf der PTGui Pro Version durchgerungen 🙂Pano4_1

Pano4_03

Und hier noch einige Beispiele.

Spittaplatz

 

Steinwedeler-Feld

Steinwedeler-See_2

Fotostudio_1

Fotostudio_2

 

 

Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile, immer mal wieder mit der Erstellung von Panoramen. Da es zu diesem Thema doch einiges zu beachten gibt, bin ich auf das Tutorial von Patrick Ludolph (neunzehn72) gestoßen. In über 5 Stunden wird alles Wesentliche zum Thema erklärt. Angefangen von der Auswahl der Objektive und Nodalpunktadapter, bis hin zu Einstellungen, Bearbeitungen und Funktionen. Der Einstieg ins Tutorial zeigt sehr anschaulich, wie man schnell ohne große Hilfsmittel Panoramen erstellen kann. Selbst die Erstellung von Panoramen per iPhone werden gezeigt und erklärt. Das alles wird mit Praxis und Softwarevideos sehr anschaulich und keinesfalls langatmig dargestellt. Im Laufe des Tutorials werden die Panoramen dann zunehmend komplexer und es werden Funktionen erläutert, die schon ein etwas fortgeschrittenes Verständnis erfordern. Ich sage dazu mal „Brenizer Methode“ die ich persönlich noch nicht kannte. Zwischendurch wird das Tutorial mit kleinen Filmen und guter Musik aufgefrischt, sodass keine lange Weile aufkommt. Vor allem die Bearbeitung mit PTGui Pro und krpano waren für mich sehr wichtig und hilfreich.TitelPL


Hier noch die Themen und Kapitel des Tutorials:

  1. Begrüßung
  2. Einreihiges Panorama
  3. Mehrreihiges Panorama
  4. iPhone Panorama
  5. Nodalpunktadapter
  6. Wichtige Einstellungen in PTGui
  7. Kugelpanorama
  8. Virtuelles Panorama mit krpano
  9. Panorama gerade ausrichten
  10. Little Planet Panorama
  11. Brenizer Panorama
  12. Kugelpanorama mit Autopano
  13. 360° Kugelpanorama bei Nacht
  14. Nadir retuschieren
  15. Bewegte Objekte retuschieren
  16. Virtuelle Tour
  17. Stitching der virtuellen Tour Panoramen
  18. Virtuelle Tour mit krpano
  19. Karte einrichten
  20. krpano Theme anpassen
  21. Virtuelle Tour mit Panotour
  22. Panorama mit Photoshop
  23. Innenraum-Panorama
  24. Little Planet Gruppenbild
  25. Luftplanet
  26. Cliffhanger Panorama

Panasonic H-F008E Fisheye-Objektiv Lumix G F3,5/ 8 mm

Fisheye-Objektive sind mit ihrem 180°-Bildwinkel immer mit natürlichen Verzeichnungen versehen.

Das ist natürlich nicht so jedermanns Sache. Dennoch gibt es nicht viele Möglichkeiten auf dem mFT Sektor.

Das Panasonic 8mm ist da sehr kompakt und macht Spaß. Für mich eine Linse, die wie schon so oft erwähnt unter Wasser zum Einsatz kommen wird.

Dort kann diese Linse dann im Ultraweitwinkelmodus, zusammen mit dem entsprechenden Domeport zeigen, was alles geht.

Für einige Panoramen werde ich das Objektiv allerdings auch verwenden, da mit diesem Abbildungswinkel schnell die 180° erreicht sind.Panasonic-8mm_1

Panasonic-8mm_2

Hamburg_03

2-Jähriges Jubiläum der ShootingFabrik

Zu diesem Anlass wird es in Hannover am 09.Mai 2015, eine Come Together 2015 Feier geben.

Austragungsort wird das Arcanto, Dragonerstrasse 28, 30163 Hannover sein.

Über den Tag wird es einige Workshops geben und am Abend dann ab 19:00 Uhr die Feier.

Ich selber bin mal gespannt, wen man so alles aus der Szene antreffen wird.

Bin schon sehr gespannt und habe natürlich schon Karten …… 🙂F05A8688

Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6

Ich konnte dieses Weitwinkelobjektiv im Urlaub auf Sulawesi sehr genau testen. Zuerst fällt einem auf, dass das Objektiv für eine Weitwinkel sehr klein und kompakt ist. Zur Nutzung muss dieses Objektiv aber erst aus der Transportsicherung gelöst werden. Danach ist das Objektiv ca. 4cm länger, was deutlich aufträgt. Der Brennweitenbereich von 9-18mm also im Kleinbildformat 18-36mm ist für ein Weitwinkelobjektiv durchaus sehr gut. Die Lichtstärke ist allerdings nicht der Knaller, was mich am Tage nicht so sehr störte. In den Abendstunden habe ich dann mit Stativ gearbeitet, also auch dort, keine Probleme. Die Abbildungsleistung ist sehr gut und der Autofokus trifft hervorragend. Incl. der Streulichtblende ist dieses Objektiv fast Konkurrenzlos im mFT Segment. Einige gute Festbrennweiten schlagen dann dieses Objektiv natürlich, aber im Bereich der Zoomobjektive ist dies schon ein sehr gutes Objektiv. Nach der Sichtung meiner Ergebnisse incl. Panorama und Langzeitbelichtung, bin ich durchaus begeistert und sehe kaum einen Unterschied zu meinem 17-40mm f4.0 an der 5D Mark III. Schon interessant, was diese kleine Kamera + Objektiv so alles auf dem Kasten hat.Olympus_9-18_1

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Superbude St.Pauli

Mal wieder ein Besuch in Hamburg, und zwar diesmal zu Silvester. Wir hatten zu diesem Anlass als Hotel die „Superbude“ gebucht, eine sehr gute Wahl. Die Einrichtung mal ganz anders aber wirklich sehr interessant.(schaut einfach auf die Bilder, die sagen glaube ich alles dazu) Ich fand es dort sehr schön und sehr nett. Irgendwie stelle ich fest, dass Hamburg sich zu unserer Lieblings Ausflugsstadt mausert. Wir kommen wieder, ganz sicher …Superbude_01

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Olympus M. Zuiko Digital 60 mm f/2.8 ED Makro

Ich habe dieses Objektiv mir zugelegt, da es genau die Anforderungen an die Makro-Unterwasserfotografie erfüllt die ich mir vorstelle.

Das Objektiv ist zwar komplett aus Kunststoff, fühlt sich aber dennoch recht hochwertig an. Vorteil dabei ist das geringe Gewicht. Außerdem ist das Olympus M.Zuiko 60mm staub- und spritzwassergeschützt. Der Fokusring sitzt hervorragend und lässt sich sehr gut bedienen.

Der Fokus wird durch das Drehrad an der linken Seite eingestellt. Bei der Standardeinstellung geht der Fokus von 0,19m – unendlich. Für Makroaufnahmen kann man den Fokus auf 0,19m – 0,40m begrenzen. Für den normalen Gebrauch kann man es auf 0,4m – unendlich begrenzen. Sicher ist dieses Objektiv auch als Portrait- Linse eine Option, wird dafür aber sicher nicht benutzt werden. Das Bokeh bei Offenblende ist aber sehr weich und daher sicher eine gute Option.Olympus-60mm_1

Olympus-60mm_2