Spiegellos gegen DSLR

Seit geraumer Zeit hat sich das Micro Four Thirds Bajonettsystem, mehr als etabliert auf dem Markt. Ich für meinen Teil werde sicher nicht für meine People- Fotografie auf das System wechseln, aber interessant ist dieser Weg dennoch. Nun warum aber dieser Blog-Beitrag zu einem System auf das man eigentlich nicht wechseln will!

Für mein Zweithobby, dem „Tauchen“, habe ich eine Panasonic Lumix LX3 aus dem Jahre 2008, in einem 10Bar-Gehäuse. Diese Kombination zusammen mit einem Sea & Sea Blitz geht in den tropischen Gewässern dieser Welt, dann mit mir auf Tauchstation. Bisher habe ich immer die Meinung vertreten, dass ich mich erst von meinem System trenne, wenn es sozusagen abgesoffen ist. Auf Deutsch gesagt dann, wenn aus irgendeinem Grund, Wasser ins Gehäuse gelaufen ist. Technik und Wassereinbruch, im Extremfall mit Salzwasser und der Kameratod ist vorprogrammiert. Aber das System läuft noch immer …..LX3

Man könnte nun sagen, gute Pflege Herr Doktor. Ja sicher, aber was nutzt das alles, wenn einem die 100% Qualität letztendlich fehlt. Die 10,1 Megapixel sind so glaube ich nicht mehr ganz zeitgemäß, wenn auch nicht so ein großes Drama. Eigentlich stört mich mehr die Bedienbarkeit im „M-Modus“ wo man nicht alles so 100% vor Ort, also unter Wasser einstellen kann. (ich hasse Automatiken) Zum Glück gibt es auch in LX3 einen RAW Modus um noch etwas nachzuarbeiten. Aber zurück zum Thema. Was mich viel mehr Reizt, ist die Tatsache, dass man nun endlich mit kleinen Kameras auf DSLR Niveau fotografieren kann. Beim Tauchequipment kommt es sehr auf Größe und Gewicht an. In diesem Zusammenhang habe ich nun die OMD E-M10 bzw. die PEN E-PL7 oder doch die PEN E-PL5  im Auge. Für alle gibt es passende Unterwassergehäuse im Zubehör. Auch die wechselbaren Objektive sind durchaus interessant, da ich gegenwertig nur von Blende f2.0 – f8.0 einstellen kann. Ebenfalls nicht uninteressant ist der in der Lumix LX3 verbaute CCD-Sensor mit 1/1,6“ 8,1 x 6,0. Dagegen ist dann der CMOS-Sensor 4/3“ 17,3 x 13,0 ein echter Riese. In Zukunft würden dann ein 60mm Makro f2.8 und ein Weitwinkel wie das 9mm – 18mm f3.5 infrage kommen. Aber welche der genannten Kameras wird nun das Rennen machen? Vorteil OMD E-M10 ist der eingebaute Sucher und Blitz. Dagegen spricht die Tatsache, dass ich unter Wasser den Sucher nicht benötige. Alles wird über das Display fokussiert und scharf gestellt. Wo geht nun die Reise hin, ich werde berichten ….. demnächst.

 

Unterwasser- Shooting

Seit vielen Jahren bin ich nun gegeisterter Taucher in den tropischen Gegenden dieser Erde. Dabei habe ich dann auch angefangen diese interessante Welt in Bilder und Video festzuhalten. Erst sehr viel später begann die eigentliche Fotografie an Land mit Landschafts- und Panoramafotografie. Und noch später erst der Aufnahmebereich der Peoplefotografie. Seither habe ich schon immer den Wusch verspürt einmal Modelle sprichwörtlich unter gehen zu lassen. Das dies nicht so einfach umzusetzen ist sollte ich dann schnell feststellen. Die hiesigen Seen kommen für solch ein Shooting nicht in Frage. (die Sichtverhältnisse sind im Sommer zu schlecht) Also musste ein Schwimmbad her, wo man ungestört solche Fotos erstellen kann. Auf der Suche wurde ich dann eigentlich durch einen Kollegen pfündig. (danke Marcel) Nach kurzer Absprache wurde ein Termin benannt, der außerhalb der niedersächsischen Ferienzeit sein musste. (länge Öffnungszeiten) Somit wurde der Termin auf den 12. September gelegt. Leider ist in Deutschland das mit dem Wetter so eine Lotterie. Aber wir hatten zumindest keinen Regen, was die Situation am Beckenrand deutlich vereinfachte.

Als ich dann das Equipment zusammensuchte, wurde mir klar, ein einfaches entspanntes Shooting ist was anderes…… Erst einmal das Tauchequipment zusammengesucht. Die Unterwasserkamera eine Lumix LX3 (ja schon etwas betagt, aber immer noch sehr gut) in einem 10Bar- Gehäuse. Dazu einen Blitz von Sea & Sea der per TTL mit der Kamera verbunden ist. Die bisherigen Aufnahmen waren doch eher im Makrobereich gewesen. Galt es doch unteranderem Kleinstlebewesen unter Wasser zu fotografieren. Die großen Dinger/Fische habe ich meist ohne Blitz mit offene Blende gemacht. Also ein unbekanntes Aufnahmegebiet, welches auf mich wartete. Konnte ich nun Blitzen und wenn ja, reicht die Leistung? Und wenn ohne Blitz, ist die Offenbelende scharf genug? Die Überlegung einen Blitz außerhalb des Schwimmbecken zu zünden konnte nicht umgesetzt werden, da die Lichtübertragung im Wasser eine zu kleine Distanz hat. (Slaveblitz) Mit diesem Wissen einige Probleme vor der Brust zu haben, entstand ein gewisser Druck, da nicht abzuschätzen war, welche Ergebnisse heraus kommen werden. Also habe ich den Modellen schon mal im Vorfeld das Problem erklärt und darauf hingewiesen, dass es notfalls keine brauchbaren Ergebnisse geben könnte. Dennoch waren sie von der Idee so begeistert, dass selbst das schlechte Wetter sie nicht davon abbringen konnte hier unbedingt dabei sein zu wollen. (danke Theres, danke Vanessa)

Nach kurzer Absprache und Einweisung also hinein ins Wasser. Erste Aufgabe war auf den Schwimmbadboden abzutauchen. (dazu brauchten wir etwas Blei) Unten angekommen wartete ein Sicherungstaucher und gab dem Model den Atemregler um die vorhandene Spannung, Aufregung zu legen. Dies in der Theorie durchdachte Szenario klappte dann doch nicht wie erwartet. Der Wasser Nase- Reflex konnte nicht so ohne weiteres abgestellt werden. Damit war die Idee das Auftauchen im Tiefwasserbereich durchzuführen nicht möglich. Also sind wir in den Flachwasserbereich gegangen. Dort konnte ich dann einige Bilder machen …. dennoch bin ich mit den Bildergebnissen nicht zufrieden …. Zu häufig hat die Kamera zu früh oder zu spät ausgelöst. Und wenn ein Bild den richtigen Bildausschnitt hatte dann passten andere Dinge wie Blubberblasen, Augen zu usw. nicht.

Aber ansonsten war es ein gelungener Versuch, der im nächsten Jahr, mit dem gelernten wiederholt wird.UW_02

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Yongnuo YN-622c-TX

Nun endlich ist für die TTL fähigen YN-622c Trigger eine preiswerte Steuerungsfunktion als Erweiterung herausgekommen. Viele arbeiten schon seit Längerem mit diesen YN-622c Tiggern und haben die Vorteile durchaus schätzen gelernt. Nun ist es möglich, die Steuerung der Blitze über ein LCD-Display durchzuführen. Damit entfällt das steuern der Blitzintensität über das Kameramenü. Der YN-622-TX ermöglicht hier nun die Steuerung von 3 Blitzgruppen mit allen Funktionen wie TTL, manuelle Blitzsteuerung, Zoom, Flash Value Lock (FVL), HSS, Synchronisation mit dem 2. Verschlussvorhang. Was ebenfalls geht und supergenial ist, es gibt die Möglichkeit einer Super- Sync Funktion, die es ermöglicht Studioblitze und Aufsteckblitze ohne HSS, mit Verschlusszeiten höher als die maximale Synchronisationzeit zu nutzen. Dazu kommt, dass diese Steuerungsfunktion supergünstig zu habe ist. Ich habe meine Bestellung bei Amazon für 40€ aufgegeben, ein sensationeller Preis, wie ich finde. Wie alles in Summe funktioniert und was es für neue Möglichkeiten dadurch gibt, werden die nächsten Tests zeigen. Ich bin sehr gespannt auf diese neue Funktion und freue mich mal wieder etwas experimentieren zu dürfen.

Alle Funktionen im Überblick:

– Steuerung von bis zu 3 Gruppen

– TTL, manuelle Steuerung und Super-Sync Gruppen kombinierbar

– manuelle Steuerung der Blitzlichtintensität und der FEC in 1/3 Schritten

– individuelle Zoomsteuerung für jede Gruppe

– HSS, 2nd Curtain Sync und Super-Sync

– USB Port für Firmware-Upgrades

– AF Assist Licht – Anzeige der Batterieladung

– PC-Sync Port

– 7 Kanäle – Verbesserte Stabilität und Übertragungsgeschwindigkeit des Signals

– manuelle Regelung der Super-Sync Signale für jede Gruppe

– Flash Value Lock (FVL) – automatische Speicherung der Einstellungen

– unterstützt Eingangssignal über den PC-Port – bis zu 100m Reichweite

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Im Lieferumfang für 40€ war dann noch ein kleiner Tarion Diffusor enthalten.

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Problem mit Eye-Fi Pro/X2 und Magic Lantern

Schon längere Zeit habe ich eine Eye-Fi Karte im Einsatz. Begonnen hat alles von 2 Jahren mit der EOS 60d. Soweit kann ich mich zu dieser Zeit an kein Problem erinnern, alles funktionierte gut. Die kostenlose App fürs iPad von Eye-Fi, hat so weit auch alles gut dargestellt. Seit ich nun mit der EOS 5D Mark III unterwegs bin, habe ich die Eye-Fi Karte ebenfalls im Einsatz. Auch hier funktionierte so weit alles tadellos. Dann habe ich irgendwann angefangen mit der Firmware von Magic Lantern umherzuspielen. Dass diese Software ja nur auf der Speicherkarte ist und nach einem Wechsel alles wieder bei alten ist, sagt uns die Theorie. Aber was ist geschehen? Nun kurz danach viel auf, das mit Benutzung der Eye-Fi Karte die Kamera aus dem Stand- by Modus nicht wieder erweckt werden konnte.

Es half nur, den Akku zu ziehen und die üblichen elektronischen Minuten zur Entladung zu warten. Da der Fehler plötzlich und immer wieder auftauchte, begann die Suche nach dem Fehler, der Ursache. Nach dem Ausschlussverfahren konnte der Fehler mit der Eye-Fi Karte ermittelt werden. Immer wenn die Karte im Slot ist, tauchte das Problem auf. Ohne die Eye-Fi Karte ist alles super. Also habe ich die Hotline von Eye-Fi angeschrieben und es begann ein reger Austausch zum Problem. Die log Datei der Eye-Fi Karte brachte leider keine Erkenntnisse. Also und da war ich schon sehr überrascht, teilte mir der Kollege am anderen Ende mit, dass er mir eine neue Karte zuschicken würde. Sehr nett, supergenial dachte ich so bei mir, wo doch eine Garantie der Karte nicht mehr vorhanden war. Die Karte ist dann auch wirklich gekommen, ohne dass auch nur 1cent bezahlt wurde.

Ich selber besitze das Model mit 8GB (Speed Class 6) was für jpg durchaus ausreichend ist. Der Kollege von Eye-Fi schickte mir eine 16Gb Karte (Speed Class 10) und das kostenfrei, Hammer. Also habe ich die Karte im Eye-Fi Center angemeldet und voller Vorfreude ich die Kamera geschoben. Und was soll ich euch sagen, die Kamera geht nicht einmal an. Karte raus, Akku raus, etwas warten und alles wieder gut. Man bin ich bedient…… Also geht es nun in die 2 Runde, das Problem zu lokalisieren. Zwei Karten, zwei Probleme. Eine geht gar nicht erst an, die andere wacht nach dem Stand-by nicht wieder auf, aber warum?

Also wieder einige Stunden im Netz gelesen und eine wichtige Info herausgefunden zum Thema Magic Lantern in der „Nightly Builds“ Version der EOS 5D Mark III. Hier wird eine Bootflag Datei in den Speicher der Kamera geschrieben. Diese ist auch dann noch vorhanden, wenn die Speicherkarte mit der Magic Lantern Version entnommen wurde. Und genau hier liegt das Problem mit dem dann folgenden Einsatz einer Eye-Fi Karte. Wie nun also diese Boot Datei loswerden. Zum Glück habe ich dazu ein Video bei You Tube gefunden, was alle Probleme löst. Was muss also gemacht werden? Die Karte mit der neuesten Magic Lantern Version in die Kamera, auf den Reiter der Firmware-Aktualisierung gehen und die Magic Lantern Software neue installieren, also drüberschreiben. Zum Ende der Installation dann keinen Neustart machen (Please restart your Camera), sondern den ganz unten laufenden Text lesen und die 20s abwarten. (For removing the boot flag, please wait for 25 seconds) In diesen 20s wird die Bootlog Datei aus dem Speicher gelöscht. Und was soll ich sagen, ab da gehen dann auch beide Eye-Fi Karten wieder. Wer also auch immer damit rumspielt, weiß nun wie er ggf. das Problem aus der Welt schaffen kann. F05A2936

Resümee zum Roadtrip 2014

Sicher sind nicht alle Bedingungen die wir uns gewünscht haben an diesem langen Wochenende erfüllt worden. Erster Kritikpunkt geht an den Wettergott, der leider sich nicht von der besten Seite zeigte. Wir haben zwar während unserer Shootings keinen Regen gehabt, dafür aber immer heftigen Wind und meist einen bewölkten Himmel. Der zweite Punkt, der nicht nach Plan, zumindest nach meinem Plan lief, war das W-Lan Netz, was nur von der Rezeption aus funktionierte. Leider konnte man daher nicht direkt und von vor Ort berichten. Soviel also zu den Punkten die besser hätten laufen können. Das Motto der Tage nun das bestmögliche aus der Situation zu machen, konnte aber erfüllt werden.

Daher an dieser Stelle mal einen Dank an die Modelle der Insel Rügen und Umgebung. Alle Absprachen und Termine haben tadellos funktioniert und alle Modelle haben einen super Job gemacht. Entsprechend der Wetterbedingungen haben wir verschiedene Location aufgesucht und die vorhandenen Bedingungen in die Bildideen mit einfließen lassen. Schon bei der Sichtung am Abend konnte man sehen, dass es wieder viele super Bilder geben wird. Daraus nun eine entsprechende Auswahl zu erstellen, ist nicht einfach, aber es wird so nach und nach dann alles veröffentlicht. Sellin_7

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Roadtrip 20.-23. Juni 2014

RoadtripEine kleine Fototour zusammen mit einem Fotokollegen stand schon länger auf der Agenda. Bisher hat dies nicht geklappt, ein Grund dafür ist auch die notwendige Vorbereitung für ein solches Event. Galt es doch auf der Tour einige interessante Zwischenstationen mit einzubauen. Unser diesjähriger Roadtrip führt nun AndiDesign und CHPhoto auf die schöne Insel Rügen, nach Sellin. Dort werden wir dann in Sellin unser Quartier aufschlagen. Nun gilt es eine Route zu finden, in der wir einige Fotolocation besuchen wollten. Es ist klar, dass in dieser Zeit nicht nur Modelshooting gemacht werden, sondern auch die Landschafts-Panoramafotos, sowie kleinere Videos entstehen werden. (Making of usw.) Also haben wir mal nachgesehen, welche Strecke nun die für uns sinnvollste ist. Man kann ja immer verschiedene Strecken fahren, von uns aus Hannover wäre eine Route über Hamburg – Lübeck – Rostock – Stralsund – Sellin sicher naheliegend. Aber wir haben uns dann doch für eine etwas langsamere, dafür landschaftlich interessantere Strecke entschieden. Man kann also sagen, wir fahren über Land. (es sind keine Autobahnen vorgesehen) Die Strecke führt nun also über Hannover – Gifhorn – Salzwedel – Wittenberge – Pritzwalk – Plau und Krakow am See – Teterow – Stralsund –Sellin. Auf unserem Weg, haben wir nun schon einige Ziele definiert und werden W-LAN vorausgesetzt von unterwegs berichten. Insgeheim hoffe ich, dass unsere Modelle dann auch zur angegebenen Zeit am richtigen Ort sich einfinden werden. (Für Landschaftsfotografie stellt sich dies dann einfacher dar 🙂 Die zweite spannende Frage ist dann das Equipment, was mit auf die Reise soll. Ich für meinen Teil bin ja bekennender Blitzer, mein Fotokollege Carsten dann wieder der Bouncer, also eine super Mischung, wie ich finde. Also habe ich mal die Dinge herausgesucht, die ich unbedingt mitnehmen wollte, gilt es doch auch hier keine Equipmentschlacht zu veranstalten. Soweit ist dann alles vorbereitet, bleibt zu hoffen, dass das Wetter sich von seiner besten Seite zeigt. (wäre zumindest echt super)

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CamSmart DSLR Rig Shoulder Mount

Nachdem ich nun angefangen habe einige Videos mit meiner DSLR zu machen wurde schnell klar, was bei allem Idealen nicht so gut funktioniert. Wie immer spielt die Komponente Mensch eine große Rolle. In diesem Fall sind es die Verwacklungsfehler, zu schnelle Schwenks und eine unruhige Hand. Also was dagegen tuen ohne 100te von Euro zu verbrennen. Nach kurzer Suche im Netz bin ich auf ein multifunktionales DSLR Rig (Schulterstativ) gestoßen. Der Preis liegt mit knapp 40€ bei Amazon deutlich im Rahmen. Auch die Verarbeitung schaut auf den ersten Blick gut aus. (aus hochwertiges Aluminium gefertigt) Zusammengelegt hat diese Rig ein sehr kleines Packmaß, was sehr angenehm ist. Auch die Möglichkeit diverses Zubehör wie Monitor, Videoleuchte und Mikrofon anbringen ist gut gelöst. Ob die maximale Belastung vom 4kg für meine DSLR ausreicht, wird der Feldversuch zeigen. Mit einem Eigengewicht von 1126g ist das Rig durchaus ein Fliegengewicht. Um das Teil dann für meine Bedürfnisse zu optimieren, habe ich eine Wechselplatte aufgeschraubt, damit der Kamerawechsel schneller durchgeführt werden kann. Auch der LCD- Sucher am Kameramonitor hat seine Vorteile gezeigt. Für den ersten Test schaute das alles recht gut und funktionell aus. Bleibt also abzuwarten, was für Ergebnisse dann beim nächsten Einsatz auf Rügen entstehen.DSLR-Rig_4

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Magic Lantern für Canon 5D Mark III

Wie immer schaut der begeisterte Fotofan nach den Neuerungen der Szene und lernt dabei immer wieder etwas Neues. In meinem Fall bin ich schon vor langer Zeit auf die Firmware vom „Magic Lantern“ gestoßen. Leider ist Magic Lantern für meine 5D Mark III noch nicht in der Stable Release v2.3 enthalten. Bisher gibt es für die 5D Mark III nur eine Nightly Builds Version, die aber bisher stabil läuft. Aber warum Magic Lantern benutzen? Nun ich für meinen Teil bin auch zunehmend begeisterter Videofilmer und bin von den Möglichkeiten dieser Firmware durchaus begeistert. Ein besonderes Schlagwort ist die HDR Videoaufnahme oder auch die Videoaufnahme im RAW Format. Es wird also ermöglicht, ein besseres Bild und Video bei hoher ISO-Einstellung. Möglich macht diese Kombination von ISO 100 für einige vertikale Linien und ISO 1600 für den Rest. Damit steigert sich der Dynamikumfang von elf auf vierzehn Blendenstufen. Auch die Möglichkeit nun endlich auch Zeitrafferaufnahmen ohne Zusatzmodul durchzuführen ist enthalten. Die Installation ist einfach und nur auf einer SD Karte durchgeführt. Ohne diese SD Karte ist auf der Kamera wieder die alte Firmware von Canon. Was man allerdings beachten sollte, ist die Tatsache, dass man eine schnelle SD Karte benötigt (min. UMDA7). Bei RAW Videos 1920 x 1280 mit 24p werden extrem viele Daten auf die SD Karte geschrieben. Die RAW Videos werden als unkomprimierte 14-Bit RGGB Daten in Form von RAW- Clips aufgezeichnet. Diese müssen dann außerhalb der Kamera noch in DNG Dateien umgeschrieben werden. Nun können diese dann mit den gängigen Fotobearbeitungsprogrammen nachbearbeitet werden. Der Prozess der Bearbeitung ist sicher noch sehr aufwendig, aber spannend und sicher die Mühe wert. Wer also etwas experimentieren möchte und dabei darauf achtet, dass diese Firmware keine Garantie übernimmt für Schäden an der Kamera, der kann schon jetzt vor der Release einige qualitativ deutlich bessere Videos aufnehmen. Bei der Bearbeitung entstehen dann doch noch einige neue Hürden die es zu lösen gilt. Die Videoaufzeichnung im RAW mit Ton zeichnet mlv. Dateien auf. Diese müssen über ein Zusatztool in dng. Daten umgewandelt werden. Am Mac läuft dies über das Terminal durch die Eingabe des entsprechenden Befehls. Die Weiterverarbeitung geht dann mit vielen derzeit vorhandenen Schnittprogrammen am Markt. Sollte dazu Interesse bestehen, kann ich die Arbeitsschritte auch gerne mal in Bildern oder einem Video erklären. Im Ägyptenurlaub hatte ich dann mal die Gelegenheit ein Video im RAW aufzunehmen. Deutlich erkennbar ist die Tatsache, dass bei der Bewegung ohne Rig dies nur bedingt durchführbar ist. Daher habe ich mir so ein Zusatztool besorgt und werde weiter experimentieren. Die Bildqualität ist sicher von jedem Zweifel erhaben, schon echt super. (das Hurghada- Video ist ebenfalls im Anhang zu sehen.) Nun werde ich etwas weiter üben und auf unserem Road Trip zur Ostsee sicher wieder in die Testphase gehen können. Seit gespannt, wie es zu diesem Thema weiter geht.Magic-Lantern_1

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Black Foamie Thing

Einmal mehr möchte ich euch ein geniales Teil vorstellen, was jeder mit Hilfe des Schneiders seines Vertrauens selber herstellen kann. Die Rede ist von diesem legendären „Black Foamie Thing“. Einige wissen sicher jetzt, dass es sich um den Reflektor von Niel van Niekerk handelt. Ich selber habe diese Idee und Umsetzung auch im Netz beim Tilo Gockel gefunden und entsprechend nachgebaut. Für die einfachen Fotos die nicht totgeblitzt werden sollen, einfach nur genial. Auch das Anfertigen gelingt in kurzer Zeit und kleinem Geld. Auch ich habe genau wie Tilo ein Mauspad- Schaumstoff dazu benutz und alles mit einem Gummi vernähen lassen. Dieses kleine Teil wird mich nun immer dann begleiten, wenn nur der Aufsteckblitz dabei ist. BlackFoamieThing_1

BlackFoamieThing_2

Swees Apple New iPad Air Smart Cover

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So nun endlich habe ich mich durchgerungen und mein iPad 1 in Rente geschickt. Und wie immer stellt sich dann die Frage, welche Hülle man zum Schutz sich zulegt. Das Original ist mit 75€ nicht gerade ein Schnapper. Da ich im Netz davon gelesen habe und bei Amazon die Hülle verfügbar war, habe ich den Test gewagt und bin zufrieden. Es geht um das „Swees Apple New iPad Air Smart Cover“ für knappe 15€. Die Montage war schnell erledigt. Die Hülle macht einen guten Eindruck, alle Ausbuchtungen und Passungen sind exakt und am richtigen Platz. Bisher konnte ich keine Mängel feststellen und kann daher diese Schutzhülle sehr empfehlen.Swiss_01

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