Unterwassershooting Uetze Nr.1

Die Saison der Unterwasserfotografie hat begonnen mit dem ersten Event im Uetzer Freibad.
Wie immer in Kooperation und mit Unterstützung des Diveteam Uetze.
Im Vorfeld hatte ich mir gedacht, dass ich nicht nur bei Facebook, sondern auch in der Model-Kartei eine Jobausschreibung machen wollte.
Die Resonanz war in den ersten Tage auch sehr gut. Dann ließ das Interesse merklich nach, ich selber hoffe, dass dies den lausigen Wettervorhersagen geschuldet ist. Aber es waren dann doch 3 Modelle erschienen und damit der Vormittag gerettet. Die Wassertemperatur im Bad lag bei 21°C nicht gerade die idealsten Bedingungen. Wir haben uns diesmal auch gleich für den Flachwasserbereich entschieden, was sich als gute Wahl herausstellte. Die Modelle sind dann der Reihe nach abgetaucht und ich hatte in meiner Tauchausrüstung dann einige Fotos gemacht. Mit den Ergebnissen kann man doch sehr zufrieden sein. Was mir noch fehlte, war die eigentliche Aktion, das Wehen von Kleidern oder Schals. Hier muss ich beim nächsten Mal noch etwas nachbessern, damit die Pose unter Wasser noch mehr Action/Emotionen bekommt. Aber schaut selber, was für Ergebnisse herausgekommen sind. (siehe auch im People Bereich zum Thema UW-Fotos)making-of_2

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Sonnenlichtblende JJC LH-J48

Leider ist im Lieferumfang des Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm f2.0 Objektiv keine Sonnenlichtblende. Das dies zu diesem Preis so angeboten wird, ist schon etwas frech, wie ich finde. Wie immer auch sei, ohne Sonnenlichtblende geht es halt auch nicht. (Steulicht) Die Montage der Sonnenlichtblende JJC LH-J48 geht super schnell und hält gut. Mit einer kleinen Feststellschraube kann man die Blende super am Objektiv befestigen. Fürs erste bin ich angenehm überrascht und sehr zufrieden. In Summe kann festgestellt werden, das diese eckige Aluminium Sonnen/Streulichblende zwar recht teuer ist, bei Amazon 31€, aber seine Aufgabe erfüllt.Blende_02

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Shootingfabrik – Come Together 2015

Was für ein Zufall, ein großes Treffen von Fotografen in Hannover!!!
Organisiert und durchgeführt von der Shooting Fabrik mit einigen sehr interessanten Workshops Drumherum.
Die Party für in Summe 350 Leuten wurde dann leider einen Tag vor Beginn noch einmal, was die Location angeht, verschoben. Für die Organisatoren sicher eine logistische Herausforderung, die aber gut umgesetzt wurde. Vor Ort hat man dann einige bekannte Gesichter der Fotoszene getroffen. Leider fehlte ein wenig der Rahmen, sodass doch jeder auf sich allein gestellt, seine Kontakte pflegen musste. Dennoch ein netter Abend mit vielen neuen und auch alten Gesichtern.SF_01

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Objektivadapter Canon EOS EF – Micro FourThirds (MFT)

Mit diesem Adapter ist man in der Lage, Canon EOS Objektive an das Micro Four Thirds System (mfT) anzuschließen. Dabei ist es egal, ob es sich um EF oder EF-S Objektive handelt. Leider und das ist sehr schade, stellt dieser Adapter keine elektronische Verbindung zur Kamera her. Mit diesem Adapter muss die Schärfe und gegebenenfalls auch die Blende manuell eingestellt werden. Da die meisten Canon Objektive keinen Blendenring haben, ist man bei diesem Adapter auf die Offenblende des Objektivs festgelegt. Der erste Test verlief gut und mit Offenblende ein 70-200 f2.8 (also 140-400 an der OMD) ist eine feine Sache. Gut die Offenblende verändert sich durch den Crop auch noch etwas, aber dennoch schaut es brauchbar aus. Der Adapter besteht aus eloxiertem Aluminium und verchromtem Messing. Alles sitzt stramm und wackelt nicht umher.

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BILORA Fotorucksack AROSA II

Da die neue Unterwasserfotoausrüstung nun vollzählig ist, entstand sofort die Frage nach dem Transportkoffer/Rucksack. Bisher habe ich meine kleine Ausrüstung immer in einem Wetterfestem X-Case transportiert. Leider musste ich nun feststellen, dass dieser nicht mehr ausreichen wird. Nachdem ich einige Foren durchstöbert hatte, wurde schnell klar, dass diesmal die Reise in Richtung Rucksack gehen würde. Hier gibt es auch einen ganz nachvollziehbaren Grund, das Eigengewicht. So ein Fotorucksack in meinem Fall ein BILORA AROSA II wiegt gerade mal 1,400 Gramm und ein Hartschalenkoffer dann 2,500 Gramm. Dazu kommt, dass in den Fotorucksack, deutlich mehr hinein passt. Ich habe nun die Fächer so aufgeteilt, dass ich die Beiden Sea&Sea Blitze YS-D1 sowie Makro und Weitwinkelport, Kameragehäuse und Kameraschiene und Arme in den Rucksack bekomme. Dazu dann noch einige Kleinteile und Kabel. Außerdem besitzt der Koffer noch ein Laptopfach in dem ich mein IPad sicher transportieren kann. Leider musste ich feststellen, dass meine 3x Objektive für die UW-Fotografie nicht mehr hinein passen, schade. Dennoch bin ich mit der Lösung sehr zufrieden, da das Gesamtgewicht von 6,200 Gramm ohne iPad und die Außenmaße von 450 x 330 x 170 mm sehr handgepäcktauglich sind. Das Material ist 100% Polyester, die Polsterungen sind orangefarbig. Dazu kommt ein 2-Wege-Reißverschluss für das Hauptfach und für die ­Vortasche. Traumhaft wäre noch, wenn das Equipment im zusammengebauten Zustand in den Fotorucksack passen würde. Allein der Weg zur Tauchbasis, zum Tauchplatz oder so, wäre damit dann auch sicher und ohne Probleme möglich. Aber dieser Test wird dann im April auf der Tagesordnung stehen, wenn wir im Oman abtauchen und somit die Ausrüstung testen werden. Werde dann berichten ……

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Ich habe fertig :-)

Nun ist es vollbracht, die Ausrüstung für die nächsten Unterwasseraufnahmen ist zusammengestellt. Ich bin so happy und glücklich, dass alles so geklappt hat, wie ich es mir erhofft hatte. Alle Komponenten spielen hervorragend zusammen, sodass es nun am Feintuning liegt, das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Nachdem nun alle Teile, kamen aus verschiedenen Richtungen, angekommen waren, konnte die Montage beginnen. Das Gehäuse hat am längsten gedauert, aber es hat sich gelohnt, ein feines Teil. Wie man sicher auf den Bildern im Vorbericht zum NA-EM10 sehen konnte, ist eine Menge Filigrantechnik im Gehäuse verbaut. Schon der Verschluss zur Montage der Kamera ist sehr genial gelöst. Der Wechsel von Objektiven von vorn erleichtert ebenfalls ungemein den notwenigen Wechsel von Makro auf Weitwinkel. Als das Gehäuse nun kontrolliert und begutachtet war, musste die Hochzeit mit der OMD geschehen. Zuerst war ich etwas verunsichert, konnte ich doch nur durch den Sucher fokussieren. Mein Wunsch ist aber, zu wählen zwischen den elektronischen Sucher und dem Live-View. Also musste ich in die Tiefen der Systemeinstellungen der Kamera abtauchen, um das Menü zu finden, welches hier umgestellt werden musste. Eingestellt und für den normalen Umgang richtig war das, wenn sich das Auge dem elektronischen Sucher nähert, der Live-View ausgeht. Durch das Schließen des Gehäuses war nun genau diese Funktion aktiviert. Im Menüpunkt „J“ der OMD-EM10 habe ich dann diese Funktion gefunden.Menue_JLeider lässt sich diese nicht auf die frei belegbaren F1 und F2 Tasten legen, schade. Aber, wenn man weiß, wo man suchen muss, ist auch dies kein großes Problem. Nun endlich konnte der Deckel verschlossen werden, das macht hier schon einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Kameraschiene musste dann noch mit zwei Befestigungspunkten angebracht werden. Passt und macht einen guten Eindruck diese Kombi, ebenfalls von Nauticam. Nun noch die beiden Sea&Sea YS-D1 Blitze an die Flexarme und das System war somit fast vollständig. Zu guter Letzt fehlte noch die Glasfaserkabelverbindung zwischen Kamera und Blitzen. Dazu gibt es am Gehäuse zwei Verbindungsöffnungen, in die das Glasfaserkabel gesteckt wird. Ausgelöst wird dann über den internen Blitz der Kamera. Ja was soll ich sagen, im Trockenen funktioniert alles prima, einfach bestens. Nun bin ich sehr gespannt, wie sich das ganze Equipment dann unter Wasser im April im Oman zeigt. Die Erwartungshaltung ist riesig, ich hoffe doch sehr, dass die Ergebnisse noch deutlich besser werden als in der Vergangenheit.

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Nauticam NA-EM10

Zu guter Letzt mit der größten Wartezeit nach Bestellung ist dann auch das Unterwassergehäuse angekommen. Die Spannung dieses edle Bauteil in den Händen zu halten, hat etwas gedauert. Nauticam hat sicher auch wegen der Boot 2015 in Düsseldorf etwas mehr Zeit benötigt als üblich. Aber nun ist das gute Stück da und ich bin schon mal beeindruckt. Das Gehäuse ist natürlich salzwasserbeständig und aus Aluminium gefertigt und anschließend eloxiert. Die Drucktasten sind alle aus Edelstahl und so angebracht, dass alle Bedienelemente der Kamera genutzt werden können. Mit dem ergonomisch geformten Gehäuse und den sinnvoll angebrachten Funktionstasten liegt das Unterwassergehäuse perfekt in der Hand. Nauticam hat in seinen Gehäusen einen branchenweit einzigartigen Verriegelungsmechanismus mit Ringsystem als Serienausstattung, die die sichere Fixierung diverser-Ports auch dann garantiert, wenn dieser mit einer Verlängerung montiert wird. Des Weiteren ist alles Zubehör der Nauticam Reihe von Objektiven, Ports, Port-Adaptern und Zahnrädern passend. Das Gehäuse wird ebenfalls mit einem Feuchtigkeits-/Vakuum-Leckwarner System ausgeliefert. Die komplette Elektronik für die Vakuum-Funktion ist bereits im Gehäuse enthalten. Die entsprechenden Ventile müssen extra bestellt werden. Dies habe ich gegenwärtig noch nicht gemacht, steht aber für die Zukunft mit auf dem Plan. Erstmals verbaut Nauticam an einem Gehäuse das patentierte Portverschlusssystem der D-SLR-Gehäuse, das einen noch schnelleren und einfacheren Portwechsel ermöglicht. Durch die zum Patent angemeldete Sucherumschaltung lässt ich sowohl mit dem elektronischen Sucher der Kamera, als auch über das Display arbeiten. Wie auch bei allen anderen Nauticamgehäusen lässt sich der hochwertige 180°-45° Sucher erweitern, um noch besseren Einblick zu ermöglichen.

 

Eine Auswahl der derzeit unterstützten Objektive finden Sie hier:

  • Olympus M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II
  • Olympus M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R
  • Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm 1:2.8 PRO
  • Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ
  • Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm 1:2
  • Olympus M.Zuiko Digital ED 14-42mm 1:3.5-5.6
  • Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6
  • Panasonic Lumix G Fisheye 8mm F3.5
  • Panasonic Lumix G Vario 14-42mm F3.5-5.6 ASPH OIS
  • Panasonic Lumix G Vario 14-42mm F3.5-5.6 II ASPH Mega OIS
  • Panasonic Lumix G Vario 14-45mm F3.5-5.6 ASPH OIS
  • Panasonic Lumix G Vario 7-14mm F4 ASPH
  • Panasonic Lumix G X Vario 12-35mm F2.8 ASPH Power OIS
  • Panasonic Lumix G Vario HD 12-32mm F3.5-5.6 Mega OIS
  • Panasonic Lumix G X Vario PZ 14-42mm F3.5-5.6 ASPH OIS
  • Panasonic Leica DG Macro-Elmarit 45mm f/2.8 ASPH. MEGA O.I.S.

Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4NA_EM10_2

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Nauticam Makroport 65 M67 Gewinde

Auch für die Makrofotografie muss jeder Hersteller einen entsprechenden Port vorhalten. In meinem Fall ist es wieder ein Original der Firma Nauticam, was Passgenauigkeit und Verarbeitung sicherstellt. In diesen Standard Makroport kommt dann das Olympus 60mm f2.8 hinein. Um das Makroobjektiv im manuellen Modus scharf zu stellen, benötigt man noch einen Zwischenring, der das manuelle Scharfstellen ermöglicht. Wie alles miteinander funktioniert wird der nächste Urlaub zeigen. Ein Makroobjektiv mit einem 120mm auf Kleinbild gerechnet, erscheint mir im Moment etwas groß. Bleibt also abzuwarten, wie das ganze Konzept miteinander funktioniert.NA_Makro_2

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Nauticam Fisheye 4.33“ Dome Port

Wer in der Unterwasserfotografie die einzigartige Landschaft festhalten will, braucht ein Weitwinkelobjektiv. Ich meinem Fall wird es das Olympus ED 12mm f2.0 sein. Was aber noch besser ausschaut und deutlich mehr Landschaft aufs Bild bringt, sind die sogenannten Fisheye Objektive. Ich besitze das 8mm f3.5 Fisheye und bin somit super gerüstet. Der Dome Port ist aus salzwasserbeständigem Aluminium gefertigt und speziell für diese beiden Objektive konstruiert. Zum Lieferumfang gehört dann noch ein Neoprenschutz, um das gute Stück vor Schrammen und Kratzern zu schützen.MA-WW_2

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Nauticam Kameraschiene

Bei jeder Unterwasserkamera braucht das Gehäuse eine Kameraschiene, auf der das Unterwassergehäuse montiert wird. Diese Kameraschiene kann dann mit dem entsprechenden Blitz/Lichtarmen ausgestattet werden. In meinem Fall habe ich mich zum Original von Nauticam mit Doppelarm entschieden. Das Blitzgestänge incl. der Befestigungsklammern sind von der Firma H2o. Hauptmerkmal dieser Kameraschiene sind die zwei ¼ Zoll Stativschrauben mit Handgriff links/rechts. Die Schiene und die Handgriffe sind aus Aluminium schwarz eloxiert. Um den Handgriff ist ein ergonomisch geformter Gummi, der eine angenehme Handhabung garantieren soll. Die Kameraschiene ist 20cm breit und der Handgriff 12cm hoch. Das Armset ist so ausgelegt, dass es optimal eingestellt werden kann für den Weitwinkel und Makrobereich. Das Armset besteht aus Carbon und ist in zwei Elemente, 16cm und 20cm aufgeteilt. Die Verbindung bzw. den Anschluss gewährleisten H2o Tools Klammern.

  • Nauticam Schiene mit Handgriff inkl. zwei Stativschrauben
  • Nauticam Handgriff
  • 2 x Carbon Arm 16cm
  • 2 x Carbon Arm 20cm
  • 2 x Kugelanschluss für den Handgriff
  • 2 x YS-BJ Anschluss für den Blitz
  • 6 x H2o-Tools KlammerKameraschiene_02Kameraschiene_03Kameraschiene_04Kameraschiene_05