Funkstrecke Comica Boom X-D1

Nachdem ich mich nun doch etwas mehr mit Video beschäftige, kommt schon fast automatisch die Frage nach dem Ton, der durchaus eines der wichtigsten Begleiterscheinungen eines guten Video ist. Bisher habe ich mich da mit dem Rode Lavalier Go und dem Rode VideoMicro versucht. An der Kamera funktionieren beide Mikrofone sehr gut. Bisher hatte ich nur Probleme, wenn ich die Mikrofone an meinen Mac anschließen wollte, da ich hier keine Klinkenstecker habe und alles auf USB umwandeln muss. Nach einigem Hin und Her ist mir dies dann auch gelungen. Dennoch sind immer wieder Kabel im Weg, was schon stören kann. Funkstrecken gibt es am Markt auch in allen Preisklassen, da ich aber weder Profi noch besondere Kenntnisse zum Ton oder deren Aufzeichnung besitze, musste es etwas Einfaches, Solides und auch preiswertes sein. Da ich bisher Mikrofone von Rode benutzt hatte, fiel der erste Blick auch auf das Red Wireless Go mit Lavalier Go von Rode. Aber wie immer gibt es natürlich Alternativen und man braucht nicht lange zu suchen, bis diese gefunden sind. Ich habe mich also dann für das Comica Boom X-D1 Set entschieden, da ich im Moment keine zwei Empfänger benutze. Der Lieferumfang ist mit dem Empfänger und Sender sowie zwei unterschiedlichen Klinkensteckern und einem Lavaliermikrofon sowie einem Windschutzpuschel alles für den ersten Start vorhanden. Mit 29g sind Sender und Empfänger sehr leicht und können auch angesteckt gut benutzt werden und das alles ohne Kabel 🙂 Der Sender ist sofort verbunden, wenn der Empfänger eingeschaltet wird. Die Reichweite soll 50m betragen, was ich noch nicht getestet habe, da kein Anwendungsfall dafür bestand. Man kann am Empfänger noch die Tonspur für Stereo oder Mono einstellen. In den Geräten sind fest verbaute Akkus, die mit USB-C geladen werden müssen. Voll aufgeladen halten die Comica dann ca. 5 Stunden.

LumaFusion

Videobearbeitung und die dazu gehörenden Schnittprogramme sind schon länger bei mir im Einsatz. Die Anfänge wurden alle mit Bordmittel wie iMovie erstellt und waren auch soweit ok. Irgendwann dann kommt die Frage nach dem, was noch so geht und es darf ja immer etwas mehr sein. Also wurde dann auf FinalCutPro umgestellt und die nächste Stufe genommen. Da ich aber gerne und oft unterwegs bin, hatte ich schon immer mal nach geeigneten Apps geschaut, leider war auch hier die iPad Version von iMovie die erste Adresse. Nachdem ich dann einige Videos geschaut hatte, wurde die Entscheidung geboren, mit LumaFusion den nächsten Schritt in der mobilen Bearbeitung zu nehmen. Der Aufbau der App ist ähnlich dem, was ich von FinalCutPro kenne, sodass ich recht schnell mit der App arbeiten konnte. Sicher sind noch viele Dinge vorhanden, die ich bisher halt noch nicht gebraucht, aber irgendwann benötigen werde. Aber für den ersten Schnitt von einem Video für Instagram auf der Liege am Pool entstanden, bin ich schon recht angetan, was alles möglich ist. https://youtu.be/-PXHrvd14-k Die Eckdaten der App sind auch schnell zusammengefasst, da sie das Wesentliche aussagen. Drei Video und drei Tonspuren wären einstellbar, 4K-Support kein Problem, Übergangseffekte wer diese braucht, alles vorhanden. Des Weiteren sind Farbanpassungen, Tonanpassungen, Keyframes, Bild im Video, Video im Video usw. möglich. Mit den Neuen iPad kann man auch gut per USB-C die Daten auf das iPad ziehen und in LumaFusion aufrufen. Leider ist die App mit 32,99€ nicht billig im Vergleich zu anderen Apps. Dennoch bin ich begeistert und werde sicher in naher Zukunft einige Videos hiermit zuschneiden oder vorbereiten. Ich habe mal noch ein kleines Video zur Oberfläche erstellt, schaut doch mal rein.

https://youtu.be/bjYtJoMgFQQ

HD Video Capture

Wer sich mit dem Filmen etwas beschäftigt, kommt irgendwann an den Punkt, auch am PC die eine oder andere Aufnahme durchführen zu wollen. Das Programm wie OBS stellt dafür auch eine kostenlose Software für Windows und Mac zur Verfügung. Was ich nicht erwartet hatte, dieser HD Video Capture Device funktioniert problemlos ohne jegliche Voreinstellung oder Zusatzsoftware. Man schließt die UHD Signalquelle per HDMI Kabel an den HDMI-Eingang der Videoausgabe (z.B. eine Kamera in meinem Fall an die Alpha 7III) an. Dann steckt man den HD Video Capture an den USB Anschluss am Rechner und fertig. Im OBS wird dann bei Quellen der HD Video Capture Device eingebunden und weitere Einstellungen vorgenommen die dann mit Ton usw. zu tuen haben. Ich finde diese Möglichkeit für 15€ einfach so genial,…. echt toll.

Zhiyun ZY Play App

Von der Firma Zhiyun gibt es die ZY Play App zum Bedienen von allerlei Gimbeln. In meinem Fall benötige ich diese App für den Weebill-S der meine Sony Alpha 7III trägt und stabilisiert. Die App würde leider so überarbeitet, sodass nicht mehr alle Funktionen ohne einen zusätzlichen Transmitter möglich sind. Noch im Jahr 2018 konnte ich Video finden, wo ohne Transmitter in Verbindung mit dieser App das Livebild angezeigt wird. Genauso schaut es auch aus, wenn man die App in Playstore aufruft und sich ansieht. Dies ist leider so nicht mehr möglich und deshalb ist die App ohne Transmitter so auch für sehr wenige Funktionen geeignet. Es sind in diesem Fall natürlich alle Bewegungen, das Einstellen unterschiedlicher Modus Varianten möglich, aber ohne Livebild, na ja … Auch den Start der Aufnahme kann man durchführen, dennoch bleibt irgendwie etwas auf der Strecke. Natürlich kann über die App auch alles an Firmware eingespielt werden, was auch sehr gut funktioniert. Die Sprache ist unter anderem auch in Deutsch vorhanden, was schon mal punktet :-). Wenn man dann allerdings den Transmitter hat, werden viele neue Funktionen frei, die das Arbeiten mit der Kombi dann deutlich erleichtern. So erhält man nach der Verbindung des Gimbel (Weebill-S) per WIFI eine sehr stabile Verbindung zum Handy, wenn alle entsprechenden Kabel richtig verbunden sind. Nun kann der Gimbel in alle Richtungen auch per App bewegt und durch das Menü geschaltet werden. Und dennoch gibt es Grenzen ….. Grenzen für zum Beispiel Anwender von Sony Kameras. Diese werden leider nicht zu 100% unterstützt. Es fehlt dann die Möglichkeit, die Blende, Verschlusszeit oder ISO einzustellen, sehr schade. Dies muss dann zwingend an der Kamera durchgeführt werden, was die Fernbedienung somit unmöglich macht. Das zu vielen anderen Kameras hier dann der elektronische Zoom funktioniert, wenn das Objektiv dies zulässt, ist kein wirklicher Trost.

Ich hoffe einfach mal, das hier per Software noch nachgebessert wird. In der Vergangenheit waren Sony Kameras fast gar nicht kompatibel, sodass User herausgefunden haben, dass mit dem Canon- Kabel und der Einstellung auf Canon im System des Weebill-S, die Funktionen der Gimbelsteuerung durchaus aktiv geschaltet werden können. So begann dann langsam die Kompatibilität auch zur durchaus beliebten Sony-Reihe. Bleiben wir also alle gespannt …

Smallrig Smartphone Clamp für Zhiyun Weebill LAB

Da ich den Weebill-S etwas erweitern wollte, musste ich nach einer passenden Halterung suchen, die nicht nur das Handy, in meinem Fall ein iPhone 11 halten sollte, sondern auch passgenau an den Weebill-S zu adaptieren ist. Bei dieser Suche bin ich dann auf den Smallring Smartphone Clamp Adapter gestoßen. Nun dies ist kein Originalteil, aber dennoch sehr gut gearbeitet und durchaus wertig bei der Betrachtung und dem ersten Test. Der Halter lässt sich gut an den Weebill-S anschrauben und passt somit genau so gut wie das Original, welches noch etwas Teurer gewesen wäre. Eigentlich bin ich nur durch Zufall auf das Teil gestoßen und glaubte bis zur Lieferung, das dies des Originalteil wäre. Es hält Smartphones von 2,5 „bis 3,6“ (62-92 mm breit). Verfügt über eine Rosette, um sie ohne Werkzeug festzuhalten. 360° einstellbarer Bereich mit Free-Stop-Funktion auf jeder Achse. Kommt mit Gummiauflage, um Kratzer zu vermeiden. Ich kann alle beruhigen, das geht bei dieser Halter voll in Ordnung. Und da es noch so viele andere interessante Anbauteile gibt, habe ich mir auch gleich noch das Zhiyun TransMount Quick Setup Kit besorgt. Damit ist es möglich ohne die Verschraubung zu lösen, z.B. die Griffe schnell zu lösen, durch abklippsen. Ein weiteres Anbauteil welches der Handhabung, also dem besseren Tragen dient ist eine L-Halterung, die durchaus sinnvoll ist. Das erste Handling war schon mal sehr angenehm.

Zhiyun Transmount

Ein Transmitter für den Weebill-S ist eine tolle Erweiterung für den Gimbel. Mit diesem Zusatzteil wird es möglich, das Livebild an verschiedene andere Empfänger zu senden. In meinem Fall an das iPhone 11, welches nun als Monitor und Bedienelement genutzt werden kann. Der Transmitter übermittelt einen hochentwickelten Videocodierungsstandart und unterstützt die 1080P – Bildübertragung mit 30fps und extrem geringer Latenz. Jeder Sender (Transmitter) kann an bis zu drei Geräte senden. So wären mit der drahtlosen Übermittlung und gepaart mit Empfänger/Fernbedienung (noch mal optional) synchronisierte Teamarbeit möglich. Die Übertragung soll bis zu 100 Metern möglich sein, wenn man dies braucht. Des Weiteren ist mit der ZY Play App (eigener Beitrag) eine professionelle Überwachung mit 1080p 30fps mit einem Smartphone möglich. Die App lässt Histogramm, Pseudofarben, LUT, Zebra, Markieren, Clipping, Bezugslinien, Focus-Peaking, monochrome Anzeige, Spiegelbild zu. (dazu später mehr) Im Transmitter ist eine Batterie, die beim Anschluss vom Basisgerät mit versorgt wird und damit das System kontinuierlich arbeiten lässt. Wie gut der SmartFollow 2.0 Modus mit seiner Objektverfolgung funktioniert, wird sich noch zeigen müssen. Zumindest wird versprochen, dass das Objekt am Smartphone ausgewählt wird und die Kamera dieser folgt. Auch die Steuerung durch Gesten des Smartphones sind möglich, wann auch immer benötigt. Leider gibt es in puncto ViaTouch 2.0, welche die Kommunikationslücke zwischen Stabilisator, Kamera und Überwachungsgerät über die App zulässt, noch Diskrepanzen, was die verschiedenen Kameramodelle angeht. Hier wird leider die Sony Alpha 7III nicht mit allem kompatibel sein, was sehr schade ist. Aber es gibt ständig Updates, sodass die Hoffnung nicht stirbt.

Zhiyun Weebill-S

Es ist mal wieder soweit, was Neues oder nein was anderes auszuprobieren. Dass man mit der Sony Alpha 7III sehr gute Videos aufzeichnen kann, ist nicht neu. Dass diese Aufnahmen auch in 4K möglich sind, sollte auch jeder Wissen, der sich mit dem Thema beschäftigt. Und trotz des Wissens um das Thema „Video“ bleibt eine nicht unwesentliche Hürde die Stabilisierung. Ja, der Stabilisator in der Alpha 7III ist gut, aber am Ende nicht gut genug für ruhige Kamerafahrten. Daher schaut man dann nach geeigneten Gimbel die in der Lage sind, spiegellose Kameras mit Objektiv aufnehmen zu können. Und in meinem Fall mit einem großen Objektiv, dem Sigma 24-70mm f2.8, dass stolze 830 Gramm auf die Waage bringt. Mein erster Gedanke dabei war, im Lager von DJI zu schauen und den Ronin SC mal in Augenschein zu nehmen. Leider erwies sich diese Wahl als wenig praktikabel, da der Ronin SC nur Kameras mit kleinem Objektiv aufnehmen kann. Da ich aber kein zusätzliches Objektiv nur zum Filmen kaufen wollte, musste ich diese Wahl durch eine neue, durchaus geeignete Wahl ersetzen. Und wieder musste das Netz herhalten und ganz besonders die Youtube Kanäle der verschiedensten Blogger und Filmemacher. Dabei herausgekommen ist der Weebill-S von der Firma Zhiyun. Dieser Gimbel wirbt mit den Worten, dass er problemlos mit Kombinationen aus spiegellosen sowie DSLR-Kameras aller bekannten Hersteller zurechtkommt. Und tatsächlich lassen sich größere Kombinationen sehr gut ausbalancieren. Sicher sind die modernen Motoren verantwortlich für den hochpräzisen Algorithmus, der nochmals (bereits die achte Generation) verbessert wurde. So wird beschrieben, das die Elemente eine bis zu 300%ige Steigerung des Motordrehmoments und eine 50%ige Verbesserung der Ansprechgeschwindigkeit haben. So kann eine Sony A7III mit FE 24-70mm f2.8 oder eine Canon 5D4 mit EF 24-70mm f2.8 problemlos optimal ausbalanciert und stabilisiert werden. Die kompakte Bauweise in einer Größe eines A4-Blattes ist sicher ein weiteres Detail für den Weebill-S. Der ergonomisch gestaltete Griff und der ausgeklügelte Sling-Modus ermöglichen den Weebill-S, das mühelose Filmemachen für alle Benutzer. Optional gibt es einige Zusatzbauteile wie das TransMount-Bildübertragungsmodul in einer kompakten Größe, die an die Schnellwechselplatte angebracht werden kann. Mit diesem Zusatzmodul sind einige Zusatzfunktionen wie ViaTouch 2.0, SmartFollow2.0, Sync Motion, TransMount Bildübertragungsmodul sowie eine TransMount Fernsteuerung. Weiterhin ist somit eine Live-Übertragung fast ohne Grenzen möglich. In den Einstellungen leider keine deutsche Sprache vorhanden, kann der Gimbal schnell angepasst werden. Es stehen Parameter wie Motordrehmoment, Folgegeschwindigkeit, Laufruhe, Totzone, Tastenfunktionen usw. auf den intuitiven OLED-Display zur Verfügung. Die sechs Aufnahmemodi sind dann das Herzstück des Weebill-S und verantwortlich für die kreativen Aufnahmen. Die 2-in-1 Schnellwechselplatte (Manfrotto/Arca-Swiss) kommt zur Befestigung der Kamera zum Einsatz und ist schnell zu Wechseln ohne die Demontage der Kamera. Auch der neue Mechanismus zum Verriegeln der Achsen ist sehr gut gelöst und vereinfacht den Transport des Gimbel. Ein Fokusrad am Weebill-S soll noch die elektronische Fokusregelung als auch die Fokus/Zoom- Anpassung ermöglichen. Leider ist dies für die Sony A7III nicht ohne Zusatzwissen möglich. Das mitgelieferte Kabel gibt diese Funktion nicht frei. Anstatt dessen benutzt man das Kabel für die Canon und stellt auch im Menü diese Kamera ein und siehe da fast alle Funktionen sind vorhanden. (Blende / ISO / Belichtungszeit) Ob ich auch den Zoom am Objektiv mit dem Einstellrad verstellen kann, wird noch probiert, setzt es auch ein entsprechendes Objektiv sicher voraus. Die Akkuleistung soll bis zu 14 Stunden anhalten, was schon reichlich wäre. Wie immer gibt es aber auch noch jede Menge an Zubehörteilen, sodass noch einige Möglichkeiten der Erweiterung gegeben sind. Der erste Einsatz war trotz der Tatsache das noch nicht alle Funktionen 100%ig umgesetzt wurden schon recht vielversprechend. Es gibt noch vieles zu optimieren und zu lernen, aber das macht ja auch den Reiz aus. Ich bleibe am Ball und gehe nun in eine neue Phase, über die nicht nur der Fotografie gehört.

K&F Concept Nano Slim Variabler Graufilter 82mm ND2-ND32

Das ich doch noch einmal Graufilter zum Schrauben brauche, hatte ich nicht erwartet. Aber wer mit einer DSLR oder auch spiegellosen Systemkamera filmen möchte, wird sich diesem Thema anfreunden müssen. In meinem Fall musste es sogar ein variabler Graufilter sein, der laut Anweisung von ND2-ND32 reichen soll. Na ja das ist dann in der Praxis eher nicht so der Fall. Ich würde mit Wohlwollen eher ein ND2-ND16 noch bestätigen wollen. Aber warum nun doch einen Graufilter? Eigentlich ganz einfach …. Wenn man bei gutem Wetter gutem Licht Sonneneinstrahlung filmen möchte und die Regeln einhalten will, werden die Belichtungszeiten zu lang. Um es anders auszudrücken, wenn man mit 25fps filmt, sollte man die doppelte Belichtungszeit, also 1/50s nutzen, um einen gewöhnlichen Filmlook zu erreichen. Wenn dies dann bei Offenblende f2.8 geschehen soll, wird das ohne Graufilter nicht klappen. In meinem Fall ist selbst dieser Graufilter eigentlich noch zu schwach, sodass ich gegebenenfalls auf f4.0 gehen muss. Daher werde ich noch mal nach einem stärkeren variablen Graufilter ab ND16 schauen. Nun aber zum eigentlichen K&F Concept Nano Slim variabler Graufilter, den ich auf dem Sigma 24-70mm f2.8 nutze. Laut Beipack ist der Filter aus hochwertigem optische Glas mit Präzisionsbeschichtung hergestellt. Durch den vorhandenen Drehschutz ist das störende „X“ bei hohen ND-Werten hier vermeidbar. Ich selber konnte dies bisher auch noch nicht feststellen, hatte aber auch zu wenig wechselnde Lichtverhältnisse. Laut Hersteller soll zwischen MIN und MAX gedreht werden, sodass MIN für ND2 (1 Blendenstufe oder 50% Lichtdurchlässigkeit) und MAX für ND32 (% Blendenstufen oder 3,125% Lichtdurchlässigkeit) steht. In meinem Fall brauchte ich ein 82mm Filtergewinde für mein Sigma-Objektiv.

Rode VideoMicro

Es gibt Zeiten, in denen man schaut, wie es weiter gehen kann. Das Jahr 2020 hat in Bezug auf die Fotografie doch eher bescheiden funktioniert auch aus Gründen der Covid- 19 Pandemie und deren Beschränkungen. Das alles hat nichts mit der Vorstellung des Rode Video Micro zu tun und ist dennoch der Start zu etwas Neuem. Ich habe nun vor, mich mehr der Videografie zu widmen und dazu benötigt man dann auch ein Mikrofon. Das Thema Video beschäftigt mich doch schon eine ganze Weile und daher bin ich gegenwärtig auch schon gut vorbereitet, was die Hardware angeht. Meine Alpha 7 III ist ja perfekt für diese Aufgabe und die weiteren Gerätschaften in meinem Besitz passen auch perfekt. Nun aber zum Rode Video Micro…. Ich habe nach einigen Erfahrungstest lesen und schauen für dieses sehr kleine und dennoch sehr ordentliche Mikrofon entschieden. Der Lieferumfang erscheint fürs Erste durchaus ausreichend, ist doch das Mikrofon samt Halter der auf der Kamera montiert wird dabei. Ein Klinkenkabel und selbst ein Windschutz der Geräusche abhalten soll, ist im Lieferumfang. Das Mikrofon selber benötigt keine externe Stromversorgung. Es reicht der Klinkenstecker an der Kamera, welches mit TRS und TRRS ausgestattet ist. Mit einer Größe von 8cm und einem Gewicht von 42g ist dieser kleine Ganzmetallkörper sehr wertig hergestellt. Der Ton gefällt mir erst einmal gut, habe ich ja nur den Vergleich zum kleinen Rode Ansteckmikrofon oder dem Mikrofon in der Alpha 7 III. Mir ist natürlich klar, dass die Entfernung zum Mikro nicht unendscheident ist. Ob ich in der nahen Praxis dann damit in Summe zurechtkomme, wird sich zeigen.

Neoluma Softbox

Diese Art von Softboxen ist nicht neu am Markt und dennoch wurden immer wieder neue Elemente eingebracht, die sehr gut ausschauen. Bis vor Kurzem hatte ich noch immer die Firefly von der Firma Aurora für den Einsatz von Systemblitzen. Auch wenn hier der Aufbau auch schon schnell ging, gab es dennoch Verbesserungspotenzial. Die neue Neoluma hingegen vereint einige Zusatztools, die ich sehr mag. Der Pistolengriff wäre das zu erwähnen, wenn man mal allein etwas dichter heranmuss. Ich habe mich für eine 65cm Oktabox entschieden, und zwar für Systemblitze. Des Weiteren ist diese Box sehr leicht und kann leicht aufgeklipst werden. Das optionale Wabengitter habe ich mitbestellt, wenngleich eine Anwendung mit gegenwärtig nicht einfällt. Ich hoffe, dass ich in Zukunft genauso zufrieden sein werde mit dieser Speedlight-Variante, wie zuvor mit der Firefly.