Rollei City Traveler Stativ Titan

Ein Stativ, nicht immer gebraucht und dennoch manchmal so wichtig. So brauche ich meist im Urlaub mal ein Stativ für meine Langzeitbelichtung. Das dicke Manfrotto was ich da zu Hause habe ist also für Reisen (Flugreisen) total unbrauchbar, da viel zu schwer. Daher hatte ich bisher immer ein kleines nicht wirklich haltbares Stativ wie das GorillaPod dabei. Leider ist dies nicht immer so geeignet und so entstand der Wunsch nacheinem neuen leichten Reisestativ. Auch in diesem Jahr gab es zum Black Friday wieder jede Menge schöner Angebote. So auch von der Firma Rollei die das City Traveler Stativ Titan angeboten hat. Nicht lange überlegt habe ich das Stativ bestellt und bin von der Größe (Packmaß = 38cm) und dem Gewicht (799g) schon mal sehr begeistert. Im Lieferumfang ist auch der Kugelkopf mit einer Arca-Swiss kompatiblen Platte, was sehr angenehm ist. Das Dreibeinstativ lässt sich prima aufstellen und ist für meine OMD (MFT) total ausreichend. Der erste Testaufbau verlief tadellos, sodass einer Reiseanwendung nichts im Wege steht. Der nächste Urlaub auf Negros wird zeigen, ob das Stativ halten kann, was es verspricht.

SIGMA 30MM F 1.4 DC DN-Review

Nun endlich hatte ich Gelegenheit das Sigma 30mm f1.4 mal so richtig zu testen. Bei einem Shooting wo es nur um natürliches Licht gehen sollte, musste das Objektiv zeigen was es so bei f1.4 so kann. Auch mit der entsprechenden ISO Zahl konnte das Objektiv mich sehr positiv überraschen. Die an einer OMD EM5 Mark II vorhandene Blende errechnet sich ja durch den Cropfaktor x2. Somit hat das Objektiv ja nur eine Offenblende von f2.8, was man nicht vergessen sollte. Dennoch hat es sich mit den vorhandenen Lichtsituationen sehr gut geschlagen. Die Ergebnisse sind alle ganz prima und zeigen was alles mit dem richtigen Objektiv so möglich ist. Für mich mal wieder die Erkenntnis, dass Vollformat nett ist aber sicher nicht zwingend nötig ist. Ich werde diese Kombi sicher noch einige Male nutzen, sind die Ergebnisse doch echt gut. Aber schaut doch mal selber ….

out of cam

Sigma 30mm f 1.4 DC DN Micro Four Third

Nun die Frage ist wie immer, brauche ich eine Festbrennweite für mein MFT- System wirklich? Da ich Menschen, also Portraits mit meiner Vollformat fotografiere und dazu alle Objektive habe, ist die Frage sicher berechtigt. Die Entscheidung hat auch etwas gedauert, aber die Linse ist im Vergleich zu anderen offenblendigen Objektiven mit 399€ schon fast ein Schnäppchen. Also her damit und ausprobieren das gute Stück von Sigma, mit denen ich an der Mark III schon so viel Spaß hatte. Der erste Test verlief auch recht vielversprechend, sind aber alle nicht im Portrait absolviert worden. Habe im Urlaub auf Negros eher mit der Offenblende gespielt und diese recht ordentlich ausgereizt. Aber nun zum Objektiv dem Sigma 30mm f1.4. Die Verarbeitung ist wie bei allen in letzter Zeit vorgestellten Objektive von Sigma sehr schön. Die Haptik wirkt trotz des guten Preise nicht billig, sondern sehr wertig. Das Objektiv wird sogar mi einer Streulichtblende geliefert, was nicht immer bei anderen Herstellern so ist. Einstellrad und Fokus laufen perfekt und das bei einem Gewicht von ca. 265g. Da ich vor habe, demnächst auch mit der EM-5 Mark II einige Portraits zu machen, werden sicher noch mehr Erkenntnisse zum Objektiv dann vorliegen.

 

Jinbei TR-Q6

Der Jinbei TR-Q6C Bluetooth TTL-Blitzauslöser ist ein Fernauslöser der besonderen Klasse. Es gibt ihn gegenwärtig für Canon, Nikon und Sony. Natürlich funktioniert dieser nur mit Jinbei Blitzgeräten und in meinem Fall am HD-610 HSS. Er unterstützt auch TTL wenn man dies benötigt. Mit dem TR-Q6C wählen sie zwischen manueller Blitzleistungseinstellung (1/ bis 1/256) oder TTL-Steuerung inklusive Blitzbelichtungskorrektur. Zum Leistungsspektrum gehören neben der High Speed Synchronisation HSS die Synchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang sowie 16 Kanäle und drei Gruppen. Bisher gab es keine Aussetzer oder Abbrüche, sodass ich diesen Fernauslöser uneingeschränkt empfehlen kann.

GoPro Super Suit HERO7

Nach meinem Update von der Hero4 nun auf die Hero7 musste ich feststellen, dass GoPro kein eigenes Unterwassergehäuse mehr herstellt und anbietet. Anstattdessen gibt es nur noch Gehäuse von Drittanbietern. Ich habe mich für ein teures Model am Markt entschieden in der Hoffnung hier ein sehr gutes, langlebiges Gehäuse zu haben. Ob dem so ist, wird die Zeit dann zeigen. Das Gehäuse wird mit den unterschiedlichen Gehäusedeckeln geliefert. Das Unterwassergehäuse soll dann bis 60m wasserdicht sein. Dass die GoPro dazu an der Linsenabdeckung angefasst werden muss, ist eine Änderung ab Modell Hero6.  Dazu muss die Linse leicht nach links gedreht werden um diese ab zu nehmen. Nur so passt die GoPro dann in das Unterwassergehäuse. Nun schade, aber was soll`s mit der Linsenabdeckung ist die GoPro HERO7 auch bis 10m wasserdicht, was ohne nicht der Fall wäre. Ob das nun ein erstzunehmender Fehler ist, muss jeder für sich entscheiden. Test zum Gehäuse steht noch aus, wir aber Ende Februar 2019 auf den Bahamas getestet.

GoPro HERO7 Black

Schon länger bin ich ein Fan der GoPro Serie. Diese kleine Kamera hat so viel drauf, dass die Tatsache diese dabei haben zu können, schon perfekt ist. Die letzte GoPro war bei mir die HERO4 die nun ersetzt wurde. Aber warum …. Nun zum ersten wegen der nun 4K/60 und dem doch recht guten Stabilisator. Aber alles mal der Reihe nach. Die neue HyperSmooth-Video-Stabilisierung ist so gut, dass ein Gimbel nicht mehr nötig ist. (Standartanwendungen) Bis 10 m ist das Gehäuse nun wasserdicht, nicht schlecht. Es gibt eine Sprachsteuerung wenn man mag, brauche ich eher nicht. Dann gibt es noch den SuperFoto Modus, eine Art HDR könnte man sagen. Die Möglichkeit Livestreaming zu machen ist vorhanden. Die Funktion TimeWarp-Video finde ich besonders spannend, kann man doch stabilisierte Zeitraffervideos aufnehmen. Das nun 4K/60.Video und 12 MP Fotos drin sind ist schon deutlich weit vorn. Der 8x Slo Mo-Video Modus bei 1080p240-Video kann also ums 8fache verlangsamt werden. Das alles ist nun erst einmal Theorie, die noch zu prüfen ist. Bei allem was dafür spricht, gibt es auch Dinge die leider nicht immer so praktikabel sind. Die neue GoPro hat eine Linsenabdeckung die sicher dem Wasserschutz geschuldet ist. Für Aufnahmen ohne Zusatzgehäuse ist das soweit auch ok. Leider passt so aber die Kamera nicht in das Unterwassergehäuse. Wer diese Option nicht benötigt, wird das Problem natürlich nicht haben. Aber dazu dann mehr im nächsten Blogbericht, wenn es um das Unterwassergehäuse geht. Was bleibt noch zu sagen, Großtest wird demnächst auf den Bahamas sein, da dort viele Optionen getestet werden. Der UW- Modus wird dabei eine sehr wichtige Rolle spielen, aber auch die TimeWarp-Video Funktion wird sicher ausführlich getestet.

Jinbei HD 610

Ich bin sicher etwas verrückt und ganz sicher ein Technik-Nerd und genau aus diesem Grunde liebe ich mein Hobby die Fotografie, weil es immer wieder was neues, was Besseres, was anderes gibt. Seit Jahren bin ich mit meinem Porty Jinbei FLII-500 sehr zufrieden. Bei sehr vielen Shootings Onlocation, hat mich dieser Blitz begleitet. Die Möglichkeit mit diesem Blitz bei 400Watt im Super Sync Modus zu arbeiten war schon Klasse. Leider war der Blitz nicht HSS fähig wie ich immer so oft meinte, aber Super Sync ist ja fast das gleiche.

Nun aber zur Neuerung oder besser gesagt zum Ersatz, denn der FLII-500 hat einen neuen Besitzer. Neu in der Technikfamilie ist nun der HD-610. Man könnte sagen, dass in 7 Jahren doch einiges sich verbessert hat. So hat der HD-610 nun zum Super Sync auch noch ein wirkliches HSS. Auch die Tatsache kein Kabel mehr zu haben, erweist sich als Vorteil. Hinzu kommen Funktionen wie TTL und Freeze. Natürlich gibt es auch ein Einstelllicht mit 20 Watt Leistung, reicht. Auch die Möglichkeit das Gerät mit einem Zusatzteil auch mit Strom aus der Steckdose zu benutzen erweitert die Nutzmöglichkeit sehr. Als Auslöser habe ich mich in diesem Fall für das Jinbei TR-Q6C TTL-Blitzauslöser mit Bluetooth-Funktion für in meinem Fall Canon entschieden. (dazu dann in einem anderen Blogbeitrage etwas mehr) Nach einem Kurzeinsatz kann ich schon mal ein positives Fazit ziehen. Da es aber noch so viele Modi und Möglichkeiten gibt, wird es in der nächsten Zeit mit diesem Teil sicher nicht langweilig.

Shootingreise Lissabon

Auch in diesem Jahr ging es für uns raus zu einer Shootingreise. Nach den Erfolgen auf Rügen, in Leipzig und Potsdam sollte nun mal etwas anderes her, Lissabon. Die ganze Planung verlief recht turbulent, da die erste Idee mit Unterkunft sich durch unser zu langes Warten erledigt hatte. Also musste eine Alternative her. Mit der Charming Deluxe Villa mit eigenem Pool und vier Schlafzimmern hatten wir einen sehr schönen Ersatz gefunden. Wermutstropfen waren die 45 Minuten Fahrt nach Lissabon rein. Wir hatten auch gleich einen Leihwagen am Flughafen organisiert um keine langen Wartezeiten dort vor Ort zu haben. Soweit waren die Planungen sehr gut und alles klappe auch vorzüglich. Was nicht so doll war, war das Wetter …. Wir reisen von Deutschland nach Portugal bei 30°C und kommen bei Nieselregen und 18°C an, was für ein Mist. Über die ganze Woche hatten wir ein sehr durchwachsenes Wetter, welches viele Ideen die mit Wasser zu tun hatten, leider unmöglich machten. (im Pool, im Meer) Also mussten Alternativen her, die aber so weit die Ergebnisse den Schluss zulassen, auch sehr schön umgesetzt wurden. Dass wir nun in den Wochen der schlechtesten Wetterperiode seit Jahren gelandet sind, ist schon ein wenig Pech. Aber schaut auf die Ergebnisse, diese zeigen dass Dilemma nicht wirklich, da wir die wenigen Minuten des Tages entsprechend genutzt haben. Für Lissabon kann ich nur sagen „klasse Stadt“ mit so vielen Möglichkeiten, dass ich auch länger hätte bleiben können. (siehe Video) Die Straßenbahn dort hat es mir besonders angetan. Geflogen sind wir im Übrigen mit Ryanair, was nur bedingt zu empfehlen ist. (Pünktlichkeit)

ND8 – Graufilter

Wozu benötigt man in der Digitalfotografie einen ND-Filter? So oder ähnlich könnte die Frage lauten. Es gibt immer mal Anwendungsgebiete wo man mit Stativ z. B. Wasserflächen glatt bügeln möchte. Hier kommen dann ND-Graufilter zum Einsatz. Ich benutze dazu einen ND 1000 Filter der diese Effekte hervorruft. Aber auch in der Portraitfotografie werden ND-Filter benötigt. Meine EOS 5DM Mark III hat bei einer Belichtungszeit von 1/8000 sek. ausgekichert. Wenn ich also bei praller Sonne und f 1.4 Fotos erstellen möchte, kommt es dazu, dass ein ND-8-Filter sicher sinnvoll ist, verlängert er die Belichtungszeit um das Achtfache. Ein feiner Effekt, den ich sehr mag. Nach vielen Graufiltern von der Firma Haida habe ich auch diesmal wieder einen bestellt in dem Maß 77mm für mein 70-200 f2.8 und 86mm (Walimex) für mein 85mm f1.4. (in der Größe gab es bei Haida keinen passenden) Beide sollen laut Beschreibung keine filterfassungsbedingten Vignettierungen in den Bildecken erzeugen. Nächster Test ist dann zu unserer Lissabon Reise im Juni 2018.

Es ist vorbei, hatte ich schon gedacht :-)

So nun habe ich die Panik zum neuen Datenschutzgesetze (DSGVO) halbwegs verdaut. Viele Neuerungen gehen an die Unternehmen und Dienste die etwas vermarkten/verkaufen. Bei mir ist das ja nicht der Fall und daher muss ich nicht ganz so viel am Blog verändern. Des Weiteren fallen ja alle bisherigen Veröffentlichungen vor dem 25.05.2018 unter das KUG (KunstUrhG). Für alle persönlichen Daten habe ich auch schon früher TfP-Verträge abgeschlossen. Dieser Text vom BMI (Bundesministeriums des Innern) hat mich dann etwas beruhigt. Nun noch schnell auf https umstellen und alles sollte DSGVO Konform sein.