SeaFrogs SF-G7XIII

Das Unterwassergehäuse von Seafrog war auch nicht die einige Möglichkeit, die Kamera unter Wasser zu bekommen. Es gibt noch einige andere Möglichkeiten von Nauticam, Isotta, Fantasea, Ikelite, 10bar und selbst von Canon. Aber wie üblich trennen alle sich am Ende vom Preis und ihrer Handhabung. Das Seafrogs ist eines der eher günstigen Gehäuse und wird auch in der Marke Meikon vertrieben. Das Gehäuse besteht aus einem strapazierfähigem Polycarbonat und ist druckfest bis zum 40 Meter. Es gibt vollen Zugriff auf alle Bedienelemente und Funktionen. Der Frontport hat ein 67mm Gewinde, um weitere UW-Objektive direkt anschließen zu können. Ein Leckwarner, der optisch und akustisch warnt, ist ebenfalls verbaut. Fehlt hier eigentlich nur ein Vakuumsystem.. schade. Ansonsten können Lichtleiterkabel angebracht werden, um externe Lichtquellen anzuschließen. Eine Griffschiene sowie ein Armsystem sind ebenfalls vorhanden, um das System für den Unterwasserbetrieb auch alltagstauglich zu machen.

Dennoch gibt es auch Anmerkungen, denn billig kann auch teuer werden, wenn etwas nicht funktioniert. Nach ersten Betrachtungen musste ich schon mal ernüchternd feststellen, dass die Einstellungen für das Wahlrad, also welcher Programmmodus verwendet werden soll, sowie die Belichtungskorrektur, nicht so gut greifen. Hier sollen geriffelte Räder die Einstellung übernehmen, was nicht 100%tig funktioniert. Zu häufig rutschen diese durch, sodass die Einstellung nicht gewechselt werden kann. Hier muss ich mal schauen, wie ich diesem Problem entgegenwirken kann. Evtl. hilft ja schon den Gummi zu fixieren, sodass dieser nicht durchrutscht. Ansonsten macht das Gehäuse einen guten Eindruck und unterscheidet sich zumindest nicht vom Originalgehäuse, welches Canon anbietet. Im Vergleich zu meinem Nauticamgehäuse sind dann aber doch reichlich Unterschiede vorhanden. Schauen wir mal weiter, wenn es um die Funktionalität am Ende geht.

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