Canon Powershot G7X Mark III

Es ist mal wieder so weit, eine neue Kamera für die Unterwasserfoto- und Videografie hat Einzug gehalten. Nachdem meine Frau viele Jahre mit ihrer Panasonic Lumix DMC-TZ18EG-K im Panasonic DMW-MCTZ20E Unterwassergehäuse unterwegs war, kommt nun was Neues. Leider konnte ich sie bisher nicht zu Besserem überreden, sollte diese Kombi doch so handlich wie nur irgend möglich sein. Ich hätte ja gerne eine Sony Alpha 6400 in einem Seafrog-Gehäuse genommen. Aber egal, nun ist es eine Kompaktkamera geworden, die natürlich keinen Objektivwechsel benötigt. Hinzu kommt, dass alle Brennweiten der Kamera über das Gehäuse abdeckbar sind. Nach langer Recherche sind zwei Kameras in den Focus gekommen. Zum einen die Sony RX100 Reihe und die Canon Powershot G7X Serie. Natürlich wollte ich zwingend auch 4K als Möglichkeit haben, was in beiden Kameras nur zeitlich begrenzt möglich ist.

Die Canon ist bei 4K mit 30 Vollbildern pro Sekunde unterwegs und kann im Full-HD bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde. Das ist bei beiden Kameras fast gleich … Die Sony schaltet nach 5 Minuten wegen Überhitzung ab. Bei der Canon sind es 10 Minuten, die möglich sind ohne Überhitzung. Ich denke, das sollte reichen für kurze Sequenzen. In der Bildqualität unterscheiden sich beide Modelle mit ihrem 1 Zoll Sensor nicht. Ein weiterer wichtiger Punkt war für mich die Auflösung von 20 Megapixel, die im RAW abzuspeichern sind. Auch die Möglichkeit, alles im „M“ einzustellen ist fantastisch. Das Objektiv der PowerShot G7 X Mark III nennt Canon schlicht „Canon Zoom Lens“. Wegen des kleinbildäquivalenten Brennweitenbereichs von 24 bis 100mm handelt es sich „nur“ um ein 4,2-fach-Zoom. Damit kommt man in der Praxis trotzdem gut aus. Ein Pluspunkt der Optik ist die hohe Lichtstärke. Bei 24mm stehen F1,8 zur Verfügung, bei 28mm sind es F2. Wer mit 35mm Brennweite fotografieren will, kann noch F2,2 nutzen. Bei 50mm sind es F2,5. Ab circa 57mm werden dann bis zur längsten Telestellung durchgängig F2,8 erreicht. Das macht die Kompaktkamera zu einem auch bei schlechteren Lichtverhältnissen gut einsetzbaren Modell. Natürlich darf man bei all der Bewertung nicht vergessen es ist und bleibt ein 1 Zoll Sensor, der halt einen 2,7 Cropfaktor hat. Damit ist offene Blende und Brennweite immer mit dieser zu multiplizieren.Viele andere Funktionen sind da für uns eher unentscheident, WLAN und NFC zur drahtlosen Datenübertragung sowie Hochformatvideos usw. spielen keine Rolle.

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