Nauticam NA-EM5II

Mit großer Freude habe ich nun auch gezwungener Weise (Insider) umgestellt auf ein neues Gehäuse dem NA-EM5. Auch schon mein Vorgänger das NA-EM10 fand ich sehr gelungen. Aber im neuen Gehäuse sind nun doch wieder einige sehr wichtige und gut gelöste Neuerungen die sicher sehr viel Spaß machen werden. Das Gehäuse selber wiegt gute 1,3kg und ist mit 100m Tiefe angegeben. Die Abmessungen sind wie in dieser Klasse der spiegellosen Kameras recht klein 191mm x 166mm x 102mm. Das aus Flugzeugaluminium gefertigte Unterwassergehäuse ist sehr wertig verarbeitet und stellt auch eine besondere Klasse bei der Unterwassergehäusen dar. Die Ergonomie der Tasten und Wählscheiben ist leicht und gut zu erreichen. Die wichtigen Tasten Fn1 und Fn2 sind ebenso leicht zu erreichen und können mit einer Vielzahl an Funktionen belegt werden. Alle Funktionen des neuen NA-EM5 sind auf die gleichen genauen Toleranzen ausgelegt wie die inzwischen bekannten DSLR-Gehäuse von Nauticam. Das Micro four thirds System unterstützt eine große Auswahl an hochwertigen Objektiven von Olympus und Panasonic (in Zusammenarbeit mit Leica), und Objektive von Drittanbietern von Sigma erscheinen ab demnächst. Es gibt mehrere Objektive, die unter Wasser extrem gute Leistungen erbringen (und das zu einem vernünftigen Preis!). Ich selber nutze das Panasonic Lumix G Fisheye 8mm / F3.5 für die Weitwinkelfotografie. Dieses 180º-Fisheye-Objektiv fokussiert nah und ist gestochen scharf. In Kombination mit einem kleinen Port gibt es keine bessere CFWA-Option (Close Focus Wide Angle).

Das Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 1: 2,8 / 60-mm ist meine erste Wahl wenn es um Makrofotografie geht.  Dies ist ein ideales Makroobjektiv für das Micro four thirds System. Durch Hinzufügen der Nauticam CMC wird es zu einem Supermakromonster. Diese Kombination konnte ich schon am Vorgängermodel testen und bin total zufrieden damit. Auch der nun leicht modifizierte Auslöser erscheint mir sehr praktisch, wenngleich ich diesen bisher noch nicht testen konnte. Auch das Vakuumventil wurde überarbeitet und kann nicht mehr zum Worst Case führen. Bisher wurde ein Ventil aufgedreht um den Druck aus dem Gehäuse zu bekommen. Hat man nun vergessen diesen wieder fest zu drehen und keine Vakuum aufgebracht, ist das Gehäuse abgesoffen. (habe ich leider vollbracht) Dies scheint nun nicht mehr möglich, da ein Ventil auf Druck die Luft entweichen lässt. Damit sollte ein solcher Fehler nicht mehr vorkommen können. Nun warte ich auf den Startschuss im September, geht es doch Sulawesi, Inselhopping zwischen Banka und Lembeh.

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