Bahamas-Nassau

Die Insel selber ist halt Karibik pur, das kann man ganz sicher so sagen. Die Leute sind freundlich und ja sie leben natürlich vom Tourismus. Wir sind von unserem Hotel mit einem Lokalbus bis rauf nach Nassau gefahren. Die ganze Insel ist durchaus in amerikanischer Hand, alle, die Geld haben oder es glauben, haben hier eine Hütte, die nicht so ganz schlecht ist. Viele Bars und Kaffees laden zum Verweilen ein und ein Conch (eine rosafarbene Meeresschnecke, deren weißes, festes Fleisch entweder roh mit Zitronensaft und Salz, als Beilage zu Suppen oder in exotischen Salaten genossen wird), sollte es unbedingt sein. Auf Ceviche-Art, in Schmalz gebacken, geschmort, „geknackt“ (zart gemacht und frittiert): für welche Variante sie sich auch entscheiden, sie wird stets perfekt zubereitet sein. In den vielen kleinen Häfen findet man alle Segeljachten aus aller Welt und auch jeder Preisklasse. Ansonsten landen hier auch alle Kreuzfahrtschiffe, sodass in Nassau immer was los ist. Ich bin fast geneigt zu sagen, diese Stadt lebt jeden Tag neu von den Kreuzfahrtgästen. Überall wuselt ein Gast herum, sodass es fast kein Vorankommen gibt. Dennoch ist das Flair nett und halt karibisch. Im Übrigen, die Tour mit dem Lokalbus für 1,25$ kann ich sehr empfehlen.

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