Bastianos Lembeh Tauchen

Das Tauchen in der Lembeh Strait, ist wie sollte es auch anders sein, schon etwas anders. Es gibt Bereiche, wo man Riffe findet, bevorzugt im Eingang zum Kanal zur Strait. Dort gibt es dann Plätze für die Pygmäenseepferdchen und dem Langnasenbüschelbarsch und andere Arten, die nicht im schwarzen Sand zu Hause sind. Aber es gibt halt vorzugsweise den Sand, nicht immer schwarzen und normalen Sandbereich, der ganz andere Tiere beherbergt. Nachtschnecken z.B. scheinen den helleren Sand eher zu mögen. Für die Critter der Szene ist es aber im schwarzen Sand genial, können sie dort doch sich so prima verstecken. Walkman, Frogfisch, Drachenkopf, alle möglichen Krabbenarten, Geisterpfeifenfetzenfische, Geistermuränen alles ist irgendwie da und will gefunden werden. Der Ansatz es wird getaucht, bis die Flasche leer ist (30bar) ist Programm und lässt keinen Tauchgang unter 75 Minuten ändern. Der Tauchbetrieb ist genauso professionell aufgebaut und Routine wie auf der Schwesterinsel. Jeder weiß, was zu tun ist, alle werden umsorgt und es fehlt an nichts. Das Management ist dazu vor und nach den Tauchgängen immer vor Ort um ggf. eingreifen zu können wenn nötig, prima. Auch der Kameraraum mit seinen vielen Einzelplätzen ist deutlich besser aufgebaut als auf den Bunaken. Für uns also Makrofotografen eine geniale Ecke, die wir sicher noch einmal besuchen werden, ganz bestimmt.

Kommentare sind geschlossen.