Kenia -Temple Point Resort

Wir sind schon irgendwie von der Tierwelt begeistert und sicher auch aus diesem Grunde Taucher. Aber auch die Tiere an Land interessieren uns. Vor gut 15 Jahren haben wir zum letzten Mal eine Safari auf Land gemacht. Damals waren wir in Kenia am Diani Beach und sind für drei Tage in die Maisaimara geflogen. Eine tolle Erinnerung ist bis dato davon hängen geblieben. Also würde es mal wieder Zeit, ähnliches zu machen. Wie der Zufall es so wollte, hat in Watamu/Kenia eine neue Extra— Divers Basis eröffnet, sodass wir die Gelegenheit hatten, Tiere an Land zu beobachten und dennoch ein wenig zu Tauchen. Dass ich vom Tauchen in Kenia weniger gute Erinnerungen hätte, blendete ich mal aus. Um es anders auszudrücken, meine Erwartungshaltung dazu war schon deutlich verhalten, aber dazu mehr im Bericht zum Tauchen und der Tauchbasis. Nun also waren wir in Kenia/Watamu, deutlich weiter nördlich als der Diani Beach. Geflogen sind wir zum ersten Mal von Hannover über Istanbul mit Türkisch Airlines, soweit nicht schlecht. Nach gut 3 Stunden waren wir von Airport dann auch im Hotel angekommen. Die Beachbungalows sind schon ganz brauchbar, wenn auch die im ersten Stock uns besser gefallen haben, was nach einem kurzen Wechsel sich als gute Idee herausstellte. Bis auf das Frühstück, welches sehr englisch angehaucht ist, obwohl zu unserer Zeit 90% deutsche da waren, eher als übersichtlich durchgeht. Das Abendbrot, wir hatten nur HP war schon Klasse, könnte man so nicht meckern. Nach nur zwei Tagen im Resort begann dann unsere Safari. Wir hatten schon von Deutschland aus gebucht, was nicht nötig ist, aber dass könnte wir so ja nicht wissen. Diesmal sind wir nach Tsavo East in die Sato Loge gekommen. Es handelt sich hier um eine Zeltloge, die schon sehr gut angelegt und auch bewirtschaftet wird. Das Essen und auch die Zelte, mit gemauertem Bad, sind schon sehr gut. Zu den Pirschfahrten muss erwähnt werden, gibt es schon deutliche Unterschiede, da nicht nur Landcrouser unterwegs sind. Einige sind mit Kleinbussen, deren Dächer zu Öffner waren, zu sechst unterwegs gewesen. Wir hatten einen Fahrer und einen Guide für uns allein, schön. Wofür die beiden nichts können ist die Tatsache, dass der Wildbestand nicht mehr so ist wie vor 15 Jahren. Auch die Tatsache hier in Tsavo Ost die Wege nicht verlassen zu dürfen, steigert nicht die Möglichkeit etwas mehr zu sehen, da viele Tiere deutlich weit wegzusehen waren. Elefanten sind für Afrika eigentlich eine Plage, aber wir haben leider nicht viele gesehen und wenn dann nur allein reisende Bullen. Auch Wasserbüffel haben wir leider nicht gesehen. Dass die Big Five nicht zusammenkommen, hatten wir erwartet, aber so wenig an Tieren, lässt auch nichts Gutes hindeuten. Ich denke die schönen Safarizeiten so dicht an den Hotels der Küste, gehören der Vergangenheit an. Aber wie immer macht man das Beste aus allem und versucht allen das positive abzugewinnen.

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